Tödlicher Unfall
Auto mit Erwachsenen und Kindern prallt gegen Baum

Ladbergen -

(Aktualisiert: 26.12., 12.40 Uhr) Bei einem Verkehrsunfall auf dem Münsterweg im Bereich Hölter ist am späten Montagnachmittag ein 28 Jahre alter Mann aus Lengerich ums Leben gekommen. Seine 24 Jahre alte Lebensgefährtin und die beiden Kinder im Alter von fünf Wochen und sechs Jahren erlitten schwere Verletzungen. Die Unfallursache ist noch weitestgehend unklar, heißt es im Polizeibericht.

Montag, 25.12.2017, 20:12 Uhr

Ein Familienvater verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr gegen einen Baum.
Ein Familienvater verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr gegen einen Baum. Foto: Jens Keblat

Auf dem Münsterweg im Bereich Hölter ist am ersten Weihnachtstag ein Auto frontal gegen einen Baum geprallt. Um 18.16 Uhr waren die Freiwillige Feuerwehr Ladbergen sowie der Rettungsdienst mit zwei Notarzt-Teams und die Polizei zu dem Verkehrsunfall alarmiert worden. Es war ein besonders dramatischer Verkehrsunfall, zu dem die Einsatzkräfte gerufen worden sind.

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Vier Fahrzeuge und 22 Einsatzkräfte

Dazu Wehrführer und Einsatzleiter Andreas Keuer : „Wir wurden zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Wir sind dann mit insgesamt vier Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften ausgerückt und haben ein Fahrzeug vorgefunden, das im Graben lag. In dem Wagen war noch eine Person eingeklemmt, nicht ansprechbar.“ Die drei weiteren Insassen des Autos, eine Frau und die beiden Kinder, seien zwar schwer verletzt worden, seien aber beim Eintreffen der Feuerwehr nicht mehr im Wagen gewesen.

Schwerer Unfall am ersten Weihnachtstag

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  • VU_toedl_LAD_KEB_001 Foto: Jens Keblat
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Keuer: „Die Lage war so, dass der Notarzt sofort zur Stelle war.“ Dieser habe sich für eine Crashrettung, also schnelle Sofortrettung, des massiv verletzten 28-jährigen Lengerichers entschieden. „Diese haben wir dann auch unverzüglich durchgeführt.“ Mit technischem Rettungsgerät gelang es den Wehrleuten, den Familienvater aus dem Wagen zu befreien, für ihn kam dennoch jede Hilfe zu spät.

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Notfallseelsorger im Einsatz

Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen, während die Frau und die beiden Kinder in einem nahe gelegenen Wohnhaus betreut und versorgt wurden, ehe sie zur weiteren Behandlungen in ein Krankenhaus nach Münster gebracht wurden. Sowohl die junge Familie, als auch Angehörige und das gesamte Team der Freiwilligen Feuerwehr wurden im weiteren Einsatzverlauf von Notfallseelsorgern betreut.

Für die Feuerwehrleute sei der Einsatz nicht alltäglich und sehr belastend gewesen, gerade mit Blick auf das Weihnachtsfest, so Keuer weiter. Man habe zudem gezielt versucht, junge Kameraden nicht unnötig zu belasten. Rund 90 Minuten dauerte der Einsatz, die L 811 blieb für diese Zeit komplett gesperrt.

Unfallursache unklar

Wie es zu dem dramatischen Unfall kommen konnte, ist für die Polizei derzeit noch weitestgehend unklar. Das Verkehrskommissariat der Kreispolizeibehörde hat unmittelbar die Ermittlungen aufgenommen. Erste Spuren seien bereits gesichert werden. „Die Kinder waren vorschriftsmäßig auf der Rücksitzbank gesichert“, wie die Polizei in einer Pressemitteilung mitteilt. Jetzt wollen die Ermittler klären, warum der Mann möglicherweise die Kontrolle über den Wagen verloren habe.

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