Landrat vor Ort
„Beide Seiten profitieren davon“

Horstmar-Leer -

Während einer Bürgersprechstunde im Keller der Grollenburg lernte Landrat Dr. Klaus Effing die Anliegen der Bewohner von Leer kennen. „Beide Seiten profitieren davon,“ stellte der Besucher nach einer ausgiebigen Diskussionsrunde fest. Einerseits sei es der Bürger, der die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch nutze, andererseits könne er die Aufgabenstellung des Kreises vermitteln. Davon machte der Landrat umfangreich Gebrauch.

Sonntag, 18.03.2018, 18:03 Uhr

CDU-Kreistagsmitglied Andreas Schulte, (l.) Leers CDU-Fraktionsvorsitzender Ludger Hummert (2.v.r.) und Franz Ahmann (r.) suchten das Gespräch mit Landrat Dr. Klaus Effing.

Während einer Bürgersprechstunde im Keller der Grollenburg lernte Landrat Dr. Klaus Effing die Anliegen der Bewohner von Leer kennen. „Beide Seiten profitieren davon,“ stellte der Besucher nach einer ausgiebigen Diskussionsrunde fest. Einerseits sei es der Bürger, der die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch nutze, andererseits könne er die Aufgabenstellung des Kreises vermitteln. Davon machte der Landrat umfangreich Gebrauch. Wie er berichtete, zählt die Kreisverwaltung derzeit 1344 Bedienstete. Dort gibt es 50 verschiedene Berufsbilder. Dazu gehören neben den üblichen Verwaltungsberufen auch solche, wie beispielsweise Gärtner, Fotografen, Zahnärzte oder Arzthelferinnen. Der Kreis hat derzeit 68 Auszubildende in 15 verschiedenen Ausbildungsberufen.

Man müsse mit Druck umgehen können, betonte Effing, der seit Oktober 2015 in seinem Amt ist. Die Wahl zum Landrat sei das beste gewesen, was ihm beruflich habe passieren können. Die Rahmenbedingungen passten. Besonders hob Effing auch seine Funktion als Chef der Kreispolizeibehörde hervor. Diese Konstellation wirke sich positiv aus. Der Landrat bedauerte, dass wegen seines vollen Terminkalenders die bisherige enge Bindung zu den Mitarbeitern verloren gegangen sei.

Ein besonderes Thema war das Überpflügen der Ackerrandstreifen. Das Vermessungsamt des Kreises habe GPS-gesteuert die Grenzen ermitteln können. Es seien mehr als 100 Hektar im Kreis Steinfurt, die „überackert“ worden seien, hatte der Landrat entsprechende Informationen bereit. Diese werden digital vorgehalten und sind den einzelnen Gemeinden bereits zugestellt worden.

In Leer wurde das Problem bereits mit dem Landwirtschaftlichen Ortsverein, Bürgermeister Wenking und dem Leiter des Fachbereiches Planen Bauen Wohnen, Ferdinand Keuchel, erörtert und nach Wegen der Umsetzung gesucht. Alle Beteiligten waren sich einig, mit Fingerspitzengefühl vorgehen zu müssen.

CDU-Vorsitzender Ludger Hummert regte an, der Kreis möge doch einmal das „Parkleuchten“ in Leer organisieren. Dafür böten sich die Dorfkirche, der Kalvarienberg, der Dorfpark und der Weg entlang des Leerbaches an.

Ob es an der Burgsteinfurter Straße – dabei handelt es sich um eine Kreisstraße – verkehrsdämpfende Maßnahmen gebe, werde zur Zeit durch das Straßenbauamt des Kreises geprüft, so der Landrat, der am 17. Mai zu einer Besichtigung des Kreishauses einlud.

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