Närrische Alst
Wurstorden inbegriffen

Horstmar -

Der Saal der Gaststätte Meis-Gratz war an Rosenmontag komplett gefüllt. Hoch schlugen die Wellen der Begeisterung für die Büttredner und die Tanzgarden.

Dienstag, 13.02.2018, 17:02 Uhr

Die Tanzgarden, wie hier die Flummis, sorgten für gute Stimmung.Jäger- und Anglerlatein gaben Jupp und Anton zum Besten.
Die Tanzgarden, wie hier die Flummis, sorgten für gute Stimmung.Jäger- und Anglerlatein gaben Jupp und Anton zum Besten. Foto: fn

Der Saal der Gaststätte Meis-Gratz war an Rosenmontag komplett gefüllt. Hoch schlugen die Wellen der Begeisterung auch Dank der Büttreden und den Horstmarer Tanzgarden, die alle schnell in Stimmung brachten.

Der Vorsitzende der Alster Schützen, Stefan Arning, freute sich, dass mit Harald Müller-Vorspohl und seiner Frau Anne das amtierende Schützenkönigspaar sowie Kaiser Rainer Lindenbaum unter den Feierwilligen war. Zunächst erfreuten die neun bis zehn Jahre alten Burgsternchen das begeisternd mitgehende Publikum. Dann waren es die sechs bis acht Jahre alten „Flummis“, die die Herzen der Alster Narren im Sturm eroberten.

Auf der verzweifelten Suche nach einem Mann war Ottilie Rotering. Überall hatte sie es versucht, sogar bei Herzblatt im TV. Doch keiner entsprach ihren Vorstellungen. Schließlich kam sie auf die Idee, im Saal zu suchen. „Der Verein hat meine Adresse“ war ihre letzte Hoffnung. Ob es klappt, bleibt abzuwarten.

Karneval in der Alst

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  • Auch die Schützen in der Alst lieben es närrisch und feierten bei Meis-Gratz. Auch die Schützen in der Alst lieben es närrisch und feierten bei Meis-Gratz. Foto: Franz Neugebauer
  • Auch die Schützen in der Alst lieben es närrisch und feierten bei Meis-Gratz. Foto: Franz Neugebauer
  • Auch die Schützen in der Alst lieben es närrisch und feierten bei Meis-Gratz. Foto: Franz Neugebauer
  • Auch die Schützen in der Alst lieben es närrisch und feierten bei Meis-Gratz. Foto: Franz Neugebauer
  • Auch die Schützen in der Alst lieben es närrisch und feierten bei Meis-Gratz. Foto: Franz Neugebauer
  • Auch die Schützen in der Alst lieben es närrisch und feierten bei Meis-Gratz. Foto: Franz Neugebauer
  • Auch die Schützen in der Alst lieben es närrisch und feierten bei Meis-Gratz. Foto: Franz Neugebauer
  • Auch die Schützen in der Alst lieben es närrisch und feierten bei Meis-Gratz. Foto: Franz Neugebauer

Die Bauerschaft Alst gehört zu den kleinen Ortsteilen Leers. Daher war kaum zu glauben, dass hier trotzdem viel passiert. Das machte Monika Wermelt in der Bütt deutlich, verriet aber nicht, wer ihr die Infos gesteckt hatte. Häufig waren es so kleine Blessuren nach Festen, oder nie ans Tageslicht gekommene Missgeschicke einzelner, die sie zum Besten gab. So erinnerte sie daran, dass Bernd Mieling beim Zusammenbauen eines Schrankes erhebliche Schwierigkeiten hatte, denn er hatte die Bedienungsanleitung zerrissen. Als das Jahrhundertfest bezeichnete Monika Wermelt die Silberhochzeit von Georg und Agnes Töns in einer mit viel Mühe hergerichteten Location. Diese biete sich für das Schützenfest 2018 an und man habe mit dem Silberpaar auch gleichzeitig ein Königspaar.

Dem Vorstand erteilte sie eine Rüge, denn er hatte ein Jubiläum vergessen. Schließlich sei Georg Töns vor 25 Jahren zum ersten Mal als Junggeselle beim Eieraufholen dabei gewesen. Er bekomme nachträglich einen Karton Eier.

Monika Wermelt verteilte zudem Geschenke. Eines ging an Kaiser Rainer Lindenbaum, der ein Gutschein für Übernachtungsmöglichkeiten in der Alst bekam, da er hier kein Zimmer mehr habe. Petra Eißing bekam Strohbänder, damit sie ihren Mann Tönne anbinden könne, wenn er wieder beim Königsschießen Ambitionen hat. Künstler Erich Büscher Eilert erhielt einen Zaun: „Auf der Zuwegung zu Deinem Anwesen gibt es Schlaglöcher, mehr als drei Zentimeter tief. Nach dem Gesetzbuch gelten sie als Teiche. Mit diesem Zaun könne man sie sichern.“

Wenn Jäger und Angler zusammenkommen, ist „Latein“ angesagt. So auch bei Jäger Jupp (Sven Kirst) und Angler Anton (Stephan Arning). So berichtete Anton, dass sein Sohn zum zweiten Male die Angelprüfung nicht bestanden habe, denn die Voraussetzungen seien ganz gemein gewesen: „Gleicher Raum, gleiche Prüfer und gleiche Fragen.“ Alle Aktiven in der Bütt erhielten den Alster Wurstorden als Dank.

Bevor der Nachmittag in der Gaststätte Meis-Graz mit dem obligatorischen Rühreieressen endete, wurden auch noch Preise verteilt. Über den Hauptpreis, ein Frühstückskorb vom Dorfladen, freut sich Sybille Gräfin von Westerholt.

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