Vivat, Vivat
„Die viele Arbeit hat mir nicht geschadet“

Horstmar-Leer -

Ihren 90. Geburtstag konnte am Freitag Anna Lindenbaum in ihrem Haus Alst 18 feiern. Zu den ersten Gratulanten gehörten Bürgermeister Robert Wenking und Diakon Franz-Josef Reuver, die der Jubilarin die Glückwünsche der politischen und der kirchlichen Gemeinde überbrachten. Die Seniorin ist überzeugt davon, dass ihr die viele Arbeit in ihrem Leben nicht geschadet hat.

Freitag, 22.12.2017, 18:12 Uhr

Bürgermeister Robert Wenking (l.) und Diakon Franz-Josef Reuver (r.) gratulierten der Jubilarin Anna Lindenbaum im Beisein ihrer Kinder Marlies, Klaus und Elke.  
Bürgermeister Robert Wenking (l.) und Diakon Franz-Josef Reuver (r.) gratulierten der Jubilarin Anna Lindenbaum im Beisein ihrer Kinder Marlies, Klaus und Elke.   Foto: Franz Neugebauer

Auf 90 Lebensjahre blickte am Freitag Anna Lindenbaum , geborene Hötker, in ihrem Haus Alst 18 zurück. Bürgermeister Robert Wenking und Diakon Franz Josef Reuver überbrachten die Glückwünsche der politischen und der kirchlichen Gemeinde. Petra Eißing gratulierte für die Kfd. Sie erlebten das Geburtstagskind bei bester Gesundheit. „Ich habe immer viel arbeiten müssen, das könnte der Grund für mein hohes Alter sein“, vermutete die Jubilarin.

Ihr Geburtshaus stand in Horstmar in der Nähe des Torbogens. Dort wuchs die Seniorin mit sechs Geschwistern auf. Noch erinnert sie sich an eine jährlich wiederkehrende Situation. Ihr Nachbar holte sich jeweils Milch von den Hötkers. Nur einmal im Jahr war das nicht der Fall und zwar dann, wenn in Horstmar Schützenfest gefeiert wurde. Da kam die Rivalität zwischen Concorden und Katharinen auf. Hötkers gehörten den Concorden an und der Nachbar den Katharinen. Man sprach an diesen Tagen nicht miteinander und er holte sich keine Milch.

Nach der Schulzeit und einem damals üblichen Pflichtjahr arbeitete Anna Lindenbaum bis zur Heirat ihres Mannes Heinrich im Jahr 1953 beim Landwirt Schulze Pröpsting in der Landwirtschaft. Sie schenkte sechs Kindern das Leben. Inzwischen hat sich die Familie mit drei Enkelkindern und einem Urenkel vergrößert. Ihr Mann, den sie jahrelang aufgrund einer tückischen Krankheit pflegte, starb bereits im Jahre 1995. Einer der Söhne wohnt in Amerika, die Mutter hat ihn bereits drei Mal besucht.

Zusammen mit ihrem Sohn Klaus und Schwiegertocher Anne fühlt sich die Jubilarin in der heimischen Wohnung wohl. Die Lektüre der Tageszeitung bereits am frühen Morgen gehört zum gewohnten Ritual.

Nächste Woche wird bei Arning groß gefeiert. Neben der Familie, Freunden und Nachbarn kommen auch die Kegelschwestern zur Feier.

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