Kindertheater des Reckenfelder Treffs
Freundschaft geht doch über alles

Reckenfeld -

„Es sind mehr Kinder und Eltern gekommen, als wir erwartet haben“, bilanzierte Ernst Reiling vom Kulturverein „Reckenfelder Treff“ am Freitagnachmittag zufrieden. Im Deutschen Haus wurden Tische zurechtgerückt, auf die sich die Gäste setzen konnten – denn alle Stühle waren schon besetzt. „Die Reckenfelder können sich arrangieren“, meinte Reiling und ergänzte: „Am Sonntag findet der musikalische Kaffee-Treff statt. Wir haben das Theater organisiert, damit wir sowohl Erwachsene, als auch Kinder bedienen können.“

Montag, 21.10.2019, 11:27 Uhr aktualisiert: 21.10.2019, 11:30 Uhr
Jene Kinder, die Lust darauf hatten, durften sich zum Erinnerungsfoto mit Theater-Mann Mario Klimek und seinen Figuren aufstellen. Foto: Sina-Marie Hofmann

Gesponsert durch die Volksbank Greven konnte der Reckenfelder Treff einen erschwinglichen Preis von drei Euro anbieten. Für Reiling ganz wichtig: „Niemand wird über das Eintrittsgeld ausgeschlossen.“

Mit erwartungsvollen Blicken schauten die Kinder auf die Kulisse einer Waldlichtung und warteten auf den kleinen Raben Socke. Das Stück „Alles meins“ wurde vom „Theater Mario“ aus Duisburg nach dem Bilderbuchklassiker von Nele Moost und Annet Rudolph arrangiert. Schon 1998 inszenierte das Theater Mario als damals erstes Kindertheater dieses Stück.

Nach einer kleinen Einführung durch Mario (Klimek) begann das Stück: In einer Waldlichtung lebt auf einem Baum der kleine Rabe Socke mit seinem gestohlenen Freund, dem Teddybären. Durch unzählige Tricks und Spielchen nutzt er die Schwächen seiner Waldmitbewohner aus und ergaunert viele Schätze, die er dann in seinem Rabennest platziert.

Von Mal zu Mal wird er skrupelloser und unachtsamer. Bis er auch den Bären Eddy beklauen will. Doch dieser lässt sich nicht übers Ohr hauen und organisiert den Widerstand der Tiere.

So finden sich alle bestohlenen Waldbewohner vor dem Rabennest zusammen und bitten den kleinen Raben darum, ihnen ihre liebsten Schätze wieder zu geben. Rabe Socke sieht ein, dass ihm die Freundschaft zu den Tieren wichtiger ist als die erbeuteten Gegenstände und gibt sogar den ergaunerten Teddybären zurück.

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