Minidemo
Mitarbeiter des Hauses Marienfried: „Wir wollen unseren Respekt aussprechen“

Der Protest der Mitarbeiter des Gertrudenstiftes fand auch in Reckenfeld Beifall. „Wir wollen unseren Respekt an die Kollegen aussprechen“, sagte eine Mitarbeiterin des Hauses Marienfried.

Samstag, 14.09.2019, 23:18 Uhr aktualisiert: 15.09.2019, 00:00 Uhr

Der Protest der Mitarbeiter des Gertrudenstiftes fand auch in Reckenfeld sehr viel Beifall. Denn das Haus Marienfried gehört genau wie das Gertrudenstift und das Nordwalder Seniorenheim zur „St. Augustinus-Altenzentrums GmbH“ Nordwalde. „Wir wollen unseren Respekt aussprechen, dass sich die Grevener Kollegen getraut haben, an die Öffentlichkeit zu gehen“, sagte eine Mitarbeiterin des Hauses Marienfried gestern Nachmittag. Und das wollten sie, einige ihrer Kollegen aus Reckenfeld und auch Mitarbeiter aus dem Seniorenheim in Nordwalde in Form einer „Mini-Demo“ im Vorfeld der Mitarbeiterversammlung zum Ausdruck bringen. „Alles, was die Kollegen aus Greven erzählt haben, kann man eins zu eins auf unser Haus übertragen“, sagte eine Marienfried-Mitarbeiterin. Hohe Fluktuation, Aufhebungsverträge, Arbeitsdruck und die Einzelgespräche, bei denen Geschäftsführer Frank Lünschen immer wieder Druck auf die Mitarbeiter ausübe und Angst verbreite, seien ihnen bestens bekannt. „In unserem Haus müssen zum Beispiel die Pflegekräfte die Abendküche machen.“ Hygienisch sei anders. Auch zwei ehemalige Mitarbeiter aus Nordwalde waren vor Ort. „Auch für das Seniorenheim in Nordwalde trifft das alles zu“, erklärten sie. Mit Hilfe von Plakaten dankten sie den Grevener Kollegen, erklärten sich solidarisch und zogen symbolisch den Hut.

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