Beat Club-Bliss geht in die 5. Saison
Junge Ausnahmekünstler im Keller

Greven -

Ganz unplugged geht es in der fünften Saison des „Beat Club Bliss“ nicht zu, aber die Programme der beliebten Konzertreihe bieten nach wie vor Klassisches vom Feinsten.

Donnerstag, 22.08.2019, 15:10 Uhr
Albert Sahle, Vorsitzender des Beat Clubs, Dr. Susanne Schulte, Geschäftsführerin der GWK, und Dietmar Dertwinkel, Vorstand der Volksbank Greven, freuen sich auf das neue Klassik-Programm. Foto: Peter Beckmann

Wieder konnten die GWK-Gesellschaft für Westfälische Kulturarbeit, die die Reihe kuratiert, und der Beat Club Greven mit finanzieller Unterstützung der Volksbank Greven junge Ausnahmekünstler nach Greven verpflichten.

Die Musiker haben für den „Bliss“ und die ungewöhnliche Klassik-Location, den Keller des Beat Clubs unterm Restaurant Goldener Stern, besondere Konzertprogramme zusammengestellt. Darin ist Johann Sebastian Bach , in dessen Epoche der Keller gebaut wurde, der Ausgangspunkt. Jedes Konzert kombiniert Bach mit Lieblingsstücken der Interpreten aus Barock, Romantik oder Moderne. Drei Konzerte mit je einstündigem, von den Solisten selbst moderierten Programmen, versprechen den musikalischen „Bliss“: Begeisterung, Glück und Seligkeit.

Freitag, 20. September, 20.30 Uhr: Duo Nerses (Flöte, Beatboxflöte, Akkordeon). Locker und frech und witzig-virtuos startet der „Bliss“ mit dem Duo Nerses und seiner Spezialität: Flöte mit Beatbox, dazu Akkordeon. Der armenische Flötist Nerses Ohanyan ist einer der weltweit wenigen, die nicht allein mit Mund, Wangen und Zunge, Kehle und Rachen eine Rhythmusmaschine imitieren, also „beatboxen“, können. Er kann sich sogar, während er Flöte spielt, selbst beatboxend begleiten. Er ist also seine eigene Rhythmusgruppe, wobei er sich mit dem Mikrophon verstärkt. Klassisch ausgebildet, kennt das Duo Nerses keine musikalischen Grenzen. Im Feeling des 21. Jahrhunderts covern Nerses Ohanyan und der serbische Akkordeonist Miroslav Nisić Bekanntes aus Klassik, Jazz und Rock oder spielen Originalkompositionen für Beatboxflöte mit Partner.

Freitag, 18. Oktober, 20.30 Uhr: Dmytro Omelchak (Gitarre). Dmytro Omelchak eilt derzeit von einem internationalen Wettbewerbserfolg zum nächsten. Man lobt sein gefühlvolles und durchdachtes, technisch brillantes, transparentes und hochmusikalisches Spiel. An Bach bewundert der Ukrainer die „Balance von Gedankentiefe und Leichtigkeit“ und findet das Motiv der Fuge aus der Sonate Nr. 1 in g-Moll, die er mit dem Adagio spielt, „einfach genial: kinderleicht und einprägsam. Wenn du es einmal gehört hast, bleibt es für immer bei dir.“

Freitag, 15. November, 20.30 Uhr: Christa-Maria Stangorra (Violine). Hochexpressiv, tief empfunden und charismatisch ist das Spiel der jungen deutsch-lettischen Geigerin Christa-Maria Stangorra. Ihre „absoluten Favoriten“ hat sie für ihr „Bliss“-Programm unter dem Titel „No. 1“ zusammengestellt. „Außerdem waren fast alle Stücke das erste Werk des jeweiligen Komponisten für Violine solo – und trotzdem sofort Meisterwerke.“ Bachs erste Solosonate in g-Moll, aus der Dmytro Omelchak in Greven zwei Sätze spielt, bringt sie komplett auf die Bühne.

Alle Konzerte finden im Beat Club-Keller unter dem „Goldenen Stern“ statt, der Eintritt kostet jeweils 15 Euro, 11 Euro ermäßigt für GWK-Mitglieder und Beat Club-Mitglieder. Karten gibt es bei Greven Marketing, beim Beat Club Greven, Bismarckstraße 34, und in allen ADticket-Verkaufsstellen.  

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