Projektgruppe lädt zum Aktionstag
Genossenschaft für den Dorfladen

Gimbte -

Zehn Gimbter planen seit einiger Zeit einen Dorfladen für Gimbte. Am Samstag, 31. August, wollen sie im Rahmen eines Aktionstages auf dem Hof Wichtrup (Dorfstraße 47) den aktuellen Stand der Planung den Gimbtern vorstellen.

Donnerstag, 15.08.2019, 10:35 Uhr aktualisiert: 15.08.2019, 10:40 Uhr
Die Projektgruppe für den Gimbter Dorfladen lädt zum Aktionstag ein, bei dem auch regionale Anbieter dabei sein werden. An Infoständen sollen alle Interessierten mit Informationen versorgt werden. Und selbst für die Kinder gibt es an dem Tag ein Angebot. Foto: PF

Für jedes Brötchen, für jede Scheibe Wurst, für das Grillfleisch müssen sie sich ins Auto setzen und bis nach Greven fahren – die Gimbter kennen seit Jahren nichts anderes. Bei jeder Fahrt in die Stadt muss genau überlegt werden, was man noch braucht. Und wenn man kein Auto hat, wird es dann richtig schwierig. Das soll sich bald ändern. Zehn Gimbter planen seit einiger Zeit einen Dorfladen für Gimbte. Am Samstag, 31. August, wollen sie im Rahmen eines Aktionstages auf dem Hof Wichtrup (Dorfstraße 47) den aktuellen Stand der Planung den Gimbtern vorstellen.

Richtig festgezurrt ist noch gar nichts. „Das hängt alles mit der Entwicklung einiger Projekte im Dorf zusammen“, sagt Johannes Wilp , der zusammen mit einigen Mitstreitern über den Aktionstag informierte. Gemeint sind natürlich die Planungen in Sachen Kindergarten und Feuerwehr-Gerätehaus. Bei beiden sorgen derzeit Container für zusätzlichen Platz. „Wir sind momentan ein Container-Dorf“, sagt Wilp augenzwinkernd.

Fest steht zur Zeit nur, dass die Gimbter dem Projekt äußerst positiv gegenüber stehen. „Wir haben viele tolle Rückmeldungen bei einer Umfrage bekommen, die zeigen, dass die Gimbter voll hinter dem Projekt stehen“, sagte Heike Kryszat von der Projektgruppe des Bürgervereins.

Zu zehnt planen sie, werden vom „Dorfladen-Guru“ Wolfgang Gröll beraten. Der ist Geschäftsführer der Bundesvereinigung Dorfladen-Netzwerk und betreut bereits bundesweit 800 Dorfläden.

Die Projektgruppen-Mitglieder gehen davon aus, dass die Grundausstattung für einen Dorfladen rund 30 000 bis 35 000 Euro kosten wird. Damit sich ein Dorfladen in Gimbte trägt, müsste jeder Einwohner pro Woche 7,20 Euro im Dorfladen ausgeben. Das wiederum heißt, dass der Dorfladen zwischen 300 00 und 350 000 Euro Umsatz im Jahr erwirtschaften muss. Und das könne man locker schaffen, habe Gröll gesagt.

Finanziert werden soll das ganze Projekt in Form einer Genossenschaft. Absichtserklärungen werden für den Aktionstag vorbereitet. „Wir gehen auch davon aus, dass das Personal nicht ehrenamtlich arbeitet, das ist nicht zu stemmen“, verdeutlicht Wilp und hofft dabei auf finanzielle Unterstützung des Kreises. Und der soll dann auch helfen, andere Fördertöpfe für das Projekt zu finden.

Noch wird also an den Grundsätzen geplant. „Aber spätestens in zwei Jahren muss es einen ganz konkreten Plan, einen konkreten Standort geben“, sagte Wilp und erntete zustimmendes Nicken von seinen Mitstreitern.

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