Kommentar
Stadt und Land

Zwei Car-Sharing-Angebote in Greven scheitern. Warum?

Dienstag, 06.08.2019, 11:00 Uhr

Vermutlich ist es eine Frage der kritischen Masse. In einer Stadt wie Münster gehören Car-Sharing-Wagen zum Straßenbild. Wer einen mieten will, findet ihn wohnungsnah. Und er kann vom Twingo bis zum Transit für jede Lebenslage den richtigen Wagen wählen. Wer nie einen eigenen Pkw hatte, wird gut bedient, zumal im Alltag Bus, Bahn, Taxi seine Mobilität garantieren.

In Kleinstädten wie Greven ist das anders. Erstens dürften prozentual mehr Haushalte Pkw haben als in Großstädten, zweitens gibt es kein Parkplatzproblem, das etwa Menschen im münsterischen Kreuzviertel die Auto-Haltung versauert.

Andere Modelle könnten funktionieren. Etwa, wenn sich mehrere Freunde den Zweitwagen teilen.

Die Stadtwerke setzen auf geteilte E-Mobilität. Mal abwarten, wie sich das bewährt.

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