Kinder zündelten im Wald
Schreck im knochentrockenen Unterholz

Reckenfeld -

Vorsicht Waldbrand: Zwei zündelnde Kinder schreckten am Samstag Reckenfelds Feuerwehr auf. Der Schreck fuhr aber auch ihnen selbst in die Glieder.

Sonntag, 19.05.2019, 20:57 Uhr aktualisiert: 20.05.2019, 15:59 Uhr
Die Feuerwehr löschte den Waldboden. Foto: Jens Keblat

Erst zündelten sie unbedacht im knochentrockenen Unterholz eines Waldes, dann zeigten sie sich gegenüber der Feuerwehr und der Polizei sehr reumütig: Kinder haben am Samstagnachmittag für einen Einsatz in dem Waldstück hinter der Erich-Kästner-Grundschule gesorgt.

Den Spuren zufolge zündelten sie an verschiedenen Stellen in dem weitläufigen Waldgebiet hinter der Erich-Kästner-Grundschule, bis schließlich jemand die Rauchentwicklung bemerkte und den Notruf absetzte: Zwei Jungen im Grundschulalter, so die ersten Erkenntnisse, haben am Samstagnachmittag dafür gesorgt, dass zahlreiche Kräfte der freiwilligen Feuerwehr und die Polizei ausrücken mussten.

Mehrere Brandstellen 

Um 16.23 Uhr ging der Notruf bei der Kreisleitstelle in Rheine ein, woraufhin anfänglich Kräfte im Umfang von etwa zwei Löschzügen ausrückten. Wegen der, seit dem vergangenen Sommer, mehr oder minder anhaltenden Trockenheit vor allem in den Wäldern nahm die Feuerwehr den Notruf sofort sehr ernst und rückte deshalb mit der gebotenen Eile aus.

Vor Ort fanden die Wehrleute kleinere, teilweise weit auseinanderliegende Brandstellen vor. Augenscheinlich hatten die beiden Jungen unter anderem mit Wochenzeitungen und Reklameblättern hantiert, immer wieder nah an Bäumen gezündelt.

Waldboden brannte in Reckenfeld

1/7
  • Der Waldboden ist knochentrocken. In Reckenfeld konnte die Feuerwehr einen Waldbrand rechtzeitig stoppen.

    Der Waldboden ist knochentrocken. In Reckenfeld konnte die Feuerwehr einen Waldbrand rechtzeitig stoppen.

    Foto: Jens Keblat
  • Der Waldboden ist knochentrocken. In Reckenfeld konnte die Feuerwehr einen Waldbrand rechtzeitig stoppen.

    Foto: Jens Keblat
  • Der Waldboden ist knochentrocken. In Reckenfeld konnte die Feuerwehr einen Waldbrand rechtzeitig stoppen.

    Foto: Jens Keblat
  • Der Waldboden ist knochentrocken. In Reckenfeld konnte die Feuerwehr einen Waldbrand rechtzeitig stoppen.

    Foto: Jens Keblat
  • Der Waldboden ist knochentrocken. In Reckenfeld konnte die Feuerwehr einen Waldbrand rechtzeitig stoppen.

    Foto: Jens Keblat
  • Der Waldboden ist knochentrocken. In Reckenfeld konnte die Feuerwehr einen Waldbrand rechtzeitig stoppen.

    Foto: Jens Keblat
  • Der Waldboden ist knochentrocken. In Reckenfeld konnte die Feuerwehr einen Waldbrand rechtzeitig stoppen.

    Foto: Jens Keblat

Reumütige Verursacher

Zwar kam es dadurch nicht zu größeren Bränden, doch wegen der Trockenheit kam es an mehreren Stellen zu starken Hitzeentwicklungen auch im Boden und Erdreich.

Die Feuerwehr konnte die betroffenen Bereiche mit einem C-Rohr ablöschen und runterkühlen, auch eine Wärmebildkamera kam zur Kontrolle der Maßnahmen zum Einsatz. Unterdessen zeigten sich die jungen Verursacher gegenüber der Polizei sehr reumütig.

Tränenreich schilderte einer der beiden Jungen den Beamten seine Situation und beteuerte dabei dem Vernehmen nach auch, nicht für alle Brandstellen in dem Waldgebiet verantwortlich zu sein. Wehrführer Reinhard Holt zeigte sich erleichtertet, dass es auch durch den Einsatz seiner Kameraden zu keiner größeren Brandausbreitung kam.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6624958?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F168%2F
Tränen fließen schon vor der Trauung
Groß war die Freude bei (v.l.) Dorothee Ostermann, dass sie an der Trauung von Catarina Merz und Sohn Nils Hölting teilnehmen konnte. Ermöglicht haben das der Wünschewagen des ASB und die Helfer (v.r.) Franziska Burlage, Marlies Kogge und Christian Zimpel.
Nachrichten-Ticker