Greven

Die Euregio führte das „Experiment Grenze“ durch. Interessenten konnten einfach einmal einen Tag lang testen, wie es ist, als Grenzgänger im Nachbarland zu arbeiten. Die Euregio verfolgt die Vision eines gemeinschaftlichen Arbeitsmarkts ohne Grenze, auf dem sich Arbeitnehmer und -geber orientieren. Die Euregio stellte den Kontakt zwischen den Interessenten und den Unternehmen her, die einen grenzüberschreitenden Schnuppertag anboten. „Zehn deutsche und acht niederländische Unternehmen haben sich gemeldet“, sagt Projektleiterin Stéphanie Woldringh. Es gab 20 interessierte Arbeitnehmer. Sechs Praktika fanden tatsächlich statt. Mehr nicht, weil die Berufe der Unternehmen und potenziellen Praktikanten nicht korrespondierten. Titel

Dienstag, 11.12.2018, 09:34 Uhr aktualisiert: 11.12.2018, 10:26 Uhr

Die Euregio führte das „Experiment Grenze“ durch. Interessenten konnten einfach einmal einen Tag lang testen, wie es ist, als Grenzgänger im Nachbarland zu arbeiten. Die Euregio verfolgt die Vision eines gemeinschaftlichen Arbeitsmarkts ohne Grenze, auf dem sich Arbeitnehmer und -geber orientieren. Die Euregio stellte den Kontakt zwischen den Interessenten und den Unternehmen her, die einen grenzüberschreitenden Schnuppertag anboten. „Zehn deutsche und acht niederländische Unternehmen haben sich gemeldet“, sagt Projektleiterin Stéphanie Woldringh . Es gab 20 interessierte Arbeitnehmer. Sechs Praktika fanden tatsächlich statt. Mehr nicht, weil die Berufe der Unternehmen und potenziellen Praktikanten nicht korrespondierten.

„Dass sich nicht mehr Interessenten gemeldet haben, sehen wir als Hinweis darauf, dass die Grenze immer noch als mentale Hürde gesehen wird. Auch fehlende Sprachkenntnisse spielen immer noch eine Rolle. Trotzdem sind wir zufrieden.“

Das Experiment wird in der bisherigen Form nicht weitergeführt. „Doch wenn Menschen an einem Praktikum jenseits der Grenze interessiert sind, leiten wir die Anfragen gerne über unsere Kontakte weiter“, so Woldringh.

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