Zukunft der Marien-Kirche
„Abriss ist die letzte Alternative“

Greven -

Dieser eine kleine Satz im Artikel zur Gemeindeversammlung St. Martinus hat für Unruhe gesorgt: „. . . die Marienkirche soll später ebenfalls abgerissen werden.“ Denn: Das stimmt in der Schärfe nicht so ganz.

Donnerstag, 11.10.2018, 14:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 11.10.2018, 13:52 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 11.10.2018, 14:00 Uhr
Die Marienkirche wird nach Fertigstellung der neuen Josef-Kirche nicht mehr als Gotteshaus genutzt. Foto: Beckmann

„Die Kosten für die Marien-Kirche müssen aus unserem Haushalt heraus, das ist klar“, erklärte Pfarrer Klaus Lunemann. „Findet sich eine andere, nicht kirchliche Nutzung für das Gebäude, dann kann die Kirche auch stehen bleiben.“

Der Pfarreirat habe dafür gekämpft, dass auch weiterhin ein Gemeindeleben im Süden der Stadt stattfinden kann. „Ein Treffpunkt für die Gemeindemitglieder muss erhalten bleiben.“ Ob das das Haus Liudger sein wird, stehe noch nicht fest. Aber klar ist: Die Kirche wird es nicht sein.

„Ein Abriss der Marien-Kirche ist nur die letzte Alternative, der Worst case“, sagte Lunemann. Nur, wenn sich keine adäquate Nutzung finden lasse, müsse das Gebäude fallen. „Sicher ist, dass dort kein Kindergarten Unterschlupf findet, sicher ist, dass dort kein Urnen-Friedhof entsteht. Wir suchen eine externe Nutzung, die dem Wesen des Gebäudes Rechnung trägt.“ Aber das werde erst in Angriff genommen, wenn die neue Josef-Kirche fertig gestellt sei.

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