Polizei gibt weitere Details bekannt
Überfall auf 82-jährigen Grevener: „Plötzlich standen die Diebe in der Küche“

Greven -

Der 82-jährige Grevener, der am Freitagabend Opfer eines brutalen Überfalls in seinem Haus am Schwarzen Weg wurde, befand sich am Montag immer noch zur Behandlung im Krankenhaus. Er habe zwar keine lebensgefährlichen Verletzungen erlitten, teilt die Kreispolizei mit, jedoch müsse er weiter behandelt werden.

Montag, 01.10.2018, 17:31 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 01.10.2018, 16:47 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 01.10.2018, 17:31 Uhr
Polizisten begutachten den Tatort nach dem Überfall auf einen 82-Jährigen am Freitagabend. Foto: Jens Keblat

Nach dem Überfall, bei dem vier Männer mit osteuropäischem Akzent eine Tür aufhebelten und in das Haus des Rentners eindrangen, ermittele die Polizei jetzt mit „hohem Druck“. Die Täter hätten plötzlich in der Küche des Hauses gestanden, in der sich das Opfer aufhielt.

Polizei: Muster der Tat ungewöhnlich

Nachdem man zunächst von Tätern im Alter von 30 bis 40 Jahren ausgegangen war, könnten nach den Schilderungen des Opfers auch jüngere Täter dabei gewesen sein. Sie seien, so der 82-Jährige „auffällig gut gekleidet“ gewesen.

Das Muster der Tat ist tatsächlich ungewöhnlich, sagt Polizeipressesprecher Reiner Schöttler : „Das ist ein Fall, wie wir ihn seit Jahren nicht erlebt haben. Die sind ziemlich brutal vorgegangen.“

Hausbewohner wurde geschlagen

Die Täter hatten den Hausbewohner mit Schlägen dazu gebracht, ihnen Geld auszuhändigen. Für Opfer derartiger Straftaten ist es nach der Tat oft schwer, wieder in den Alltag zurückzufinden. „Solche Menschen werden von uns beraten“, sagt Schöttler, „wo sie sich Hilfe suchen können.“ So gebe es in Münster eine Trauma-Ambulanz, die Betroffene behandele: „Opfer von Gewalt, von Vergewaltigungen – aber auch von Verkehrsunfällen“.

Zeugensuche

Die Polizei sucht Zeugen, denen am Freitagabend auffällige Personen rund um den Tatort begegnet sind. Zeugen können sich melden unter ✆ 02571/ 92 80.

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