Martin Schröder zieht Bilanz
Die zweitbeste Freibad-Saison

Greven -

Diesen Sommer, der sich ja in dieser Woche noch nicht geschlagen gibt, wird man so schnell nicht vergessen. Wochenlang Sommer, Sonne und Hitze – das gab es schon lange nicht mehr. Und das schlägt sich natürlich auch in der Bilanz des Freibades wieder.

Mittwoch, 19.09.2018, 12:20 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 19.09.2018, 12:14 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 19.09.2018, 12:20 Uhr
An manchen Tagen wurde es in diesem Traum-Sommer auch schon mal eng im Becken. Trotzdem: Die Besucherzahlen in dieser Saison haben nur für Platz 2 in der ewigen Bestenliste gereicht. Im Jahr 2003 war noch mehr los. Foto: Günter Benning

Aber: Es gab tatsächlich ein Jahr, in dem im Freibad noch mehr los war.

Aber: Zunächst einmal zu dieser Saison. 74 076 Besucher strömten in dieser Saison von Mai bis August in das Freibad Schöneflieth. „Eine sehr gute Saison“, freut sich dementsprechend Marin Schröder, Leiter der Grevener Bäder.

Und er hat noch einen Grund zur Freude. „Es ist in der ganzen Zeit trotz der vielen Badegäste nichts passiert, es gab keine Randale, es gab keine irgendwie gearteten Probleme“, sagt er und macht seinen Angestellten gleich noch ein großes Kompliment. „Meine Leute haben wirklich einen super Job gemacht, bei den Massen, die unser Bad besucht haben, war das aber auch ein richtiger Knochenjob.“

Der beste, wohl auch heißeste Monat dieses Jahres, war der Juli. Da kamen fast 30 000 Menschen ins Freibad.

Im Mai waren es 17 000, im Juni 11 000 und im August 16 000. Die erste Woche im September, in der das Freibad nur noch an den Nachmittagen geöffnet hatte, ist in den Zahlen noch nicht registriert. Genau so wenig wie die Schwimmgäste aus den Vereinen und aus den Schulen.

Im Vergleich zum Vorjahr kamen rund 21 500 Besucher mehr in Bad.

Bestes Jahr war allerdings das Jahr 2003, das ebenfalls einen lange anhaltenden, sehr warmen Sommer hatte. Da kamen mit 78 000 Besuchern noch rund 4000 Menschen mehr ins Freibad.

Trotz des tollen Wetters konnte Martin Schröder einen Effekt feststellen. „Irgendwann wollten die Leute die Hitze nicht mehr und auch die Kinder hatten keine Lust mehr, im Freibad schwimmen zu gehen.“

Aber ganz beendet ist die Freibad-Saison noch nicht. Zwar können die Zweibeiner nicht mehr schwimmen gehen, aber am Sonntag ist das Bad für Hunde geöffnet, die sich im Nichtschwimmer mal so richtig austoben können.

Ach übrigens: Die Hunde werden in der Statistik nicht mitgezählt . . .

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