Hier kann man die extreme Trockenheit sehen.
Maisernte bringt bis zu 50 Prozent weniger Ertrag

Eine Wolke von Staub schleppt sich hinter diesem Trecker her. Ein Zeichen für die extreme Trockenheit – auch noch den ersten Schauern.

Freitag, 10.08.2018, 21:10 Uhr

Die Bilder sprechen für sich: Die Landwirtschaft hat nach wie vor mit der extremen Trockenheit zu kämpfen. Und natürlich mit den Auswirkungen. „Die Getreide-Ernte war schon schlecht mit einem geringeren Ertrag von rund 30 Prozent“, sagte Matthias Lankamp, Vorsitzender des landwirtschaftlichen Ortsvereins. „Aber bei der Maisernte sieht es noch schlechter aus, da gehen die Verluste bis zu 50 Prozent.“ Die Ernte sei im vollen Gange, vier bis sieben Wochen früher als normal. „Der Großteil des Maises wird zu Silo-Mais verarbeitet, Körnermais lohnt sich einfach nicht.“ Davon profitieren können die Betreiber von Biogas-Anlagen. „Denen wird sicherlich genügend Mais angeboten werden“, ist sich Langkamp sicher. Der angekündigte Regen werde für die aktuelle Ernte natürlich nichts mehr bringen. „Aber für die Tierhalter, die noch auf einen Grasschnitt hoffen, und für die Zwischenfrüchte wäre der Niederschlag wichtig.“ Das bisschen, was bislang herunter geregnet ist, sei nur ein Tropfen auf den heißen Stein. „Da muss viel mehr Regen vom Himmel kommen.“

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