Erster Spatenstich für schnelles Internet
Schluss mit der Schnecken-Plage

Reckenfeld -

Jetzt geht es los. Unitymedia will das Internet-Schneckentempo in Reckenfeld revolutionieren.

Donnerstag, 22.03.2018, 06:03 Uhr

Symbolischer Start: Unitymedia wird in den kommenden Wochen 1200 Haushalte in den Blöcken C und D mit Glasfaseranschlüssen versorgen. Foto: Peter Beckmann

Bislang kriechen im Block C und D eher die Schnecken durch die Leitungen. Im Internet surfen ist da wohl eher die falsche Bezeichnung. Doch: Alles wird gut und besser. Denn das Unternehmen Unitymedia hat jetzt damit begonnen, Glasfaserkabel in den beiden Blöcken zu verlegen. Und wenn alles gut geht, können die ersten Kunden im Juni die 400 Mbit/s-Leitung genießen.

Aber vorher muss noch das Licht aus Greven kommen. Gemeint ist das Signal, dass dann an zwei zentralen Punkten ankommt und von da aus weiter geleitet wird. „Das wird Ende Mai, Anfang Juni soweit sein“, sagte Markus Gote von der ausführenden Firma.

Momentan ist ein Trupp mit sechs Leuten damit beschäftigt das Glasfaserkabel und auch die Hausanschlüsse zu verlegen. Erstaunlicherweise müssen dafür die nigelnagelneuen Straßen wieder aufgemacht werden. „In manchen Straßen liegen Leerrohre, in manchen nicht“, erklärt Björn Matthiesen, Projektleiter der Unitymedia. Nach Ostern geht es dann noch schneller voran. „Dann setzen wir zwei Bautrupps ein.“

Und der kann schon ganz erstaunliche Zahlen liefern. „Insgesamt legen wir Anschlüsse für 1200 Haushalte, verbauen 11,7 Kilometer Glasfaserleitungen und investieren 1,9 Millionen Euro in das Projekt.“ Und: 350 Reckenfelder hätten auch schon einen Vertrag abgeschlossen. „Erfahrungsgemäß werden es, wenn die Bagger erst einmal unterwegs sind, deutlich mehr.“

Ein Hausanschluss kostet aktuell 398 Euro und war im Vorfeld im Sonderangebot noch günstiger zu bekommen. Wer ohne einen Vertrag bei Unitymedia abzuschließen einen Hausanschluss verlegt haben möchte, bezahlt 949 Euro. Ohne einen Vertrag werden die Hausanschlüsse nur vorbereitet. Und: Im September soll alles verlegt sein.

Aktuell werden bei Unitymedia netzweit Download-Geschwindigkeiten von bis zu 400 Mbit/s erreicht, später sollen es sogar bis zu 1000 Mbit/s sein. Wer möchte, kann neben Internet und Festnetz auch einen Fernsehanschluss dazu buchen. „Das ist aber keine Pflicht“, erklärt Matthiesen.

Und die ungeklärten Fälle, die bei Facebook höchst emotional diskutiert wurden? Dass diese angesprochen werden, darauf waren Bürgermeister Peter Vennemeyer und Wirtschaftsförderer Stefan Deimann natürlich bestens vorbereitet. „Diese Probleme sind alle gelöst.“

Wie gesagt: Alles wird gut . . .

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