Erster Spatenstich für die Gesamtschul-Mensa
Die Verpflegung ist gesichert

Greven -

Beim zweiten Mal wird alles gut. Der erste Spatenstich ist ausgefallen. Am Mittwoch ging es jetzt offiziell los mit der Gesamtschul-Mensa.

Donnerstag, 22.03.2018, 09:03 Uhr

Und hoch die Schüppe: Gut, dass sich nicht Verwaltungsleute, Politiker und Schulleiter beim Neubau der Gesamtschul-Mensa handwerklich beteiligen müssen . . . Foto: Peter Beckmann

Tja, Mühe gegeben haben sie sich ja. Aber: Es war deutlich zu sehen, dass der ein oder andere wohl noch nie einen Spaten so richtig benutzt hat. Trotzdem: Gestern führten Politiker, Verwaltungsmitarbeiter, Architekten und Schulleiter den „Ersten Spatenstich“ für die Gesamtschulmensa aus.

Es war der zweite Termin für den Spatenstich, der erste fiel dem Sturm Friederike zum Opfer. Viel passiert ist seither aber nicht. Doch das soll sich ändern. Denn: Es ist Eile geboten. „Die Schülerzahlen nehmen zu, es wird immer enger bei uns“, verdeutlichte Ingo Krimphoff, Leiter der Gesamtschule.

Und eigentlich hätten die Bauarbeiter auch schon längst aktiv seien sollen. „Der gesamte Planungsprozess hat aber länger gedauert“, erklärte Frank Hänel von der Stadtverwaltung.

Aber jetzt wird alles gut. In den kommenden Tagen beginnen die Erdarbeiten. Spätestens im Sommer 2019 soll die Mensa stehen und in Betrieb gehen. Dann können 1200 Schüler in zwei Schichten verpflegt werden. Und auch die Schüler der Klassen drei und vier der benachbarten Marien-Grundschule, die das Angebot der OGS annehmen, können dann dort versorgt werden. „Das muss natürlich zeitlich noch abgestimmt werden“, sagte Hänel.

2016 begann der Wettbewerb für die Mensa, der von den „twoo Architekten“ aus Köln gewonnen wurde. „Ein überzeugender Entwurf durch die räumliche Abgrenzung von Schulgebäude und angrenzender Wohnbebauung, durch die Minimierung der Wege zur benachbarten Grundschule und aufgrund der großzügig dimensionierten Essensausgabe“, sagte der Erste Beigeordnete Cosimo Palomba – der dann im Architektensprech weiter machte und gleichzeitig zugab, dass er gar nicht wisse, was das bedeute, was er da sage. „Das Gebäude ist in der Formsprache zurückhaltend . . .“ Gut gesprochen.

4,5 Millionen Euro investiert die Stadt in den Mensa-Neubau, der L-förmig nördlich des Gebäude-Bestandes entsteht. Der Teil der Wöstenstraße, der zwischen dem Schulgebäude und dem Neubauareal liegt, wird künftig nur noch von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden können. Im weiteren Verlauf in Richtung Wöste ist ein Schulhof und ein Bolzplatz geplant. „Das wird aber erst nach und nach weiter entwickelt“, verdeutlichte Hänel.

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