Rock im Keller
Szene-Stars und ein Geheimtipp

Greven -

Wer die Gäste nicht kennt, die der Beatclub Greven im ersten Halbjahr in seinem Gewölbekeller unter dem „Goldenen Stern“ begrüßt, kann auf der Homepage des Beatclubs nachschauen. Besser gesagt: nachhören

Sonntag, 11.02.2018, 10:02 Uhr

Haben gut lachen: Günter Hill (links) und Albert Sahle vom Beatclub, die das Programm vorstellten.  
Haben gut lachen: Günter Hill (links) und Albert Sahle vom Beatclub, die das Programm vorstellten.   Foto: Oliver Hengst

Nur, weil sie Blues, Rock und Beat hören, sind sie beim Beatclub ja nicht von gestern. Im Gegenteil: Wer die Gäste nicht kennt, die der Verein im ersten Halbjahr in seinem Gewölbekeller unter dem „Goldenen Stern“ begrüßt, kann auf der Homepage des Beatclubs nachschauen. Besser gesagt: nachhören. Dort stehen Hörproben bereit. Und wer sich sowieso gerade auf der Plattform umschaut, kann auch gleich auf digitalem Weg Karten vorbestellen. Der Vorverkauf hat bereits begonnen.

Das Programm für Februar bis Mai sei diesmal „sehr bluesig“ ausgefallen, gibt Beatclub-Chef Albert Sahle zu. Zum Auftakt tritt am 23. Februar Greg Copeland im Keller auf. Er kommt auf besondere Empfehlung und Vermittlung seines guten Freundes Big Daddy Wilson nach Greven, der kürzlich das Beatclub-Publikum begeisterte. Copeland steht laut Sahle für „richtig tragenden Südstaaten-Blues“.

Memo Gonzales, der am 23. März „The Özdemirs“ mitbringt, sei in Greven eine bekannte Größe, weil bereits mehrfach Gast der KI und bei der Kneipennacht. „Den habe ich persönlich schon gehört. Er ist sehr rock‘n‘rollig, zudem ist er ein sehr guter Gitarrist“, weiß Sahle. Im Programmflyer wird er schlicht als „musikalische Wucht“ angekündigt.

Die Verpflichtung von „Wulli&Sonja“ aus Nürnberg geht auf den besonderen Wunsch eines Greveners zurück, der sich einen Auftritt des Pop-Duos im Keller gut vorstellen konnte. „Könntet Ihr die mal verpflichten?“ habe in einer Mail gestanden. Der Beatclub konnte. Am 14. April ist es soweit.

Das Programm beschließt am 4. Mai eine „transatlantische Blues-Connection“ bestehend aus Larry Garner und Norman Beaker. Auch hier erfolgte die Kontaktaufnahme über persönliche Verbindungen. Das Duo sei „genau so gut wie Clem Clempson“, der neulich die Bluesnight bereicherte. „Die passen hier sehr gut in den Keller“, ist Sahle überzeugt.

► Details zu den einzelnen Konzerten, Kartenpreise und Vorverkaufsstellen finden sich auf der Homepage www.beatclub-greven.de.

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