Hubert Hidding geht in Ruhestand
Er kennt Greven wie seine Westentasche

Greven -

Hubert Hidding kennt Greven wie seine Westentasche. Kein Wunder – der Elektroinstallateurmeister bei den Stadtwerken Greven hat sich viele Jahre lang ums Grevener Stromnetz gekümmert. Jetzt geht er in Ruhestand.

Sonntag, 31.12.2017, 12:12 Uhr

Hubert Hidding 
Hubert Hidding  Foto: PF

Greven kennt er wie seine Westentasche. Dort, wo Stromkabel in der Erde liegen oder über der Erde von Freileitungsmast zu Freileitungsmast führen, war er bestimmt schon einmal vor Ort – in gelber Jacke, wahrscheinlich mit einem Plan in der Hand, den Werkzeugkoffer stets griffbereit. Am Jahresende ist damit Schluss – Hubert Hidding , Elektroinstallateurmeister bei den Stadtwerken Greven, geht nach exakt 26 Jahren und zehn Monaten Dienst für Grevens Energieversorger in den Ruhestand.

Gelernt hat Hubert Hidding seinen Beruf von der Pike auf. 1969 ging er bei einem alteingesessenen Grevener Betrieb in die Lehre, nach weiteren Stationen kam er 1991 zu den Stadtwerken. Ein Schritt, den er nicht bereut hat. „Es war jeden Tag interessant, denn hier konnte und kann man etwas bewegen. Außerdem hat das kollegiale Miteinander immer gestimmt.“ Zunächst war er für die Straßenbeleuchtung zuständig, dann, nach der Meisterprüfung 1992, kümmerte er sich um das Stromnetz in der Stadt. Auch im Betriebsrat engagierte sich Hubert Hidding.

Und dann war da natürlich der Freileitungsabbau, ein ständiges Thema für ihn und seine Kollegen. Nach und nach wurden die Freileitungen, vor allem im Außenbereich, durch Erdkabel ersetzt, Hubert Hidding plante, organisierte, sprach mit Landwirten.

Besondere Ereignisse in den 26 Jahren und zehn Monaten? „Ach, da gab es eigentlich nichts“, sagt er bescheiden, erzählt dann aber doch vom Schneechaos 2005. „Wir sind in Greven glimpflich davongekommen. Wir haben Freileitungen geflickt, Leitungen vom Eis frei geschlagen. Da war jeder von uns draußen.“

Am 1. Januar geht Hubert Hidding in den Ruhestand. Dann hat er mehr Zeit für die Familie und für den Hof in Wentrup, auf dem er groß geworden ist und heute noch lebt.

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