„Futtern wie bei Luthern“
Ritter und Edeldamen speisen an festlicher Tafel

Greven -

Futtern wie bei Luthern – da musste man die Jungen und Mädchen der Martin-Luther-Grundschule nicht zweimal bitten. Beherzt griffen die Schüler zu und füllten die Teller mit allerlei Leckereien vom Büfett, das die Eltern am Morgen reichlich bestückt hatten.

Mittwoch, 28.06.2017, 15:06 Uhr

Am Büfett bedienen oder Essen selbst machen? Diese Kinder entschieden sich für Stockbrot aus eigener Fertigung.
Am Büfett bedienen oder Essen selbst machen? Diese Kinder entschieden sich für Stockbrot aus eigener Fertigung.

Dass nicht alles der mitteralterlichen Vorgabe entsprach – geschenkt. Hätte es vor 500 Jahren schon Oreos, Schokoküsse und Pizzabrötchen gegeben, die edlen Damen und Herren hätten seinerzeit sicher auch schon bereitwillig zugegriffen.

Das fürstliche Tafel-Dinner war einer der Höhepunkte der laufenden Projektwoche, in der sich die Lutherschule anlässlich des Reformationsjubiläums mit ihrem Namensgeber auseinandersetzt. Schulleiterin Marion Birgoleit eröffnete mit einer Tischrede (wie die Kolleginnen in zeitgemäße Kostümierung gewandt) das Fest, Viertklässler klärten über die Tischsitten zu Zeiten Luthers auf, gemeinsame Tänze zu zeitgemäßen Klängen rundeten das Rahmenprogramm ab. Als Ritter und Edelfrauen zurechtgemacht schritten die Kinder anschließend an die lange Tafel, die trotz drohenden Regens trotzig im Freien aufgebaut worden war. Übrigens: Das Wetter hielt.

Mitarbeiter von „Draußenzeit“ zeigten den Kinder, wie ein Stockbrot über offener Flamme gelingt: Der Teig muss platt gedrückt und dann kunstvoll um den Stock gewickelt werden. Und dann braucht man: Geduld. Denn wer zu eilig zu Werke geht, erhält als Ergebnis allenfalls verkohlte Kruste, aber kein duftendes Brot.

Martin-Luther-Grundschule: Fest zu Ehren des Namensgebers

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  • IMG_1149.jpg Foto: Oliver Hengst
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