Kinder besuchen Lokalredakteure
„Ihr arbeitet ja ganz schön viel“

Greven -

Wer schreibt darüber, wenn es nachts irgendwo brennt? Wie erfahren die Zeitungsleute eigentlich davon? Und wie wird aus Texten und Fotos schließlich eine gedruckte Zeitung? Viele Fragen hatten die Viertklässler der Martin-Luther-Grundschule mitgebracht, als sie am Dienstag die Grevener Lokalredaktion dieser Zeitung besuchten.

Dienstag, 28.03.2017, 19:03 Uhr

Vieles wussten sie schon (durch die Teilnahme am „Klasse!“-Projekt), manches Neue erfuhren  sie beim Besuch in der Lokalredaktion: die Viertklässler der Martin-Luther-Schule.
Vieles wussten sie schon (durch die Teilnahme am „Klasse!“-Projekt), manches Neue erfuhren  sie beim Besuch in der Lokalredaktion: die Viertklässler der Martin-Luther-Schule. Foto: Peter Beckmann

Aus gutem Grund: Die Kinder hatten sich mehrere Wochen lang im Rahmen des „Klasse!“-Projektes mit ihrer Regionalzeitung beschäftigt – nun wollten sie auch mal leibhaftigen Redakteuren über die Schulter schauen und sich den Redaktionsalltag anschauen.

In Begleitung der Lehrerinnen Nicola Schölling (Klasse 4a) und Anka Soiron (Klasse 4b) ließen sich die wissbegierigen Kinder zunächst zeigen, wie ein Digital-Foto auf eine Zeitungsseite gelangt und wie man anschließend den Ausschnitt und die Bildgröße verändern kann.

In der anschließenden Fragerunde interessierten sich die Jungen und Mädchen unter anderem für die Arbeitsteilung in der Redaktion, bei einigen Jungen stand zudem das Thema Fußball hoch im Kurs. Dass die Lokalredakteure nicht für Champions-League-Partien mit Bayern, Barca und Co. zuständig sind, hatten die Kinder zwar schon gelernt – danach fragen kann man aber trotzdem.

Beeindruckend wirkten auch die Informationen über die nächtliche Zeitungsproduktion, bei der täglich rund 35 Papierrollen (jede davon 1200 Kilogramm schwer) verarbeitet werden. Würde man eine solche Rolle abwickeln, ergibt das einen rund 20 Kilometer langen Papierstreifen – etwa so weit wie vom Greven zum Druckhaus des Aschendorff-Verlages in Münster .

Der Kurzbesuch endete mit der trockenen Feststellung eines Viertklässler: „Ihr arbeitet hier ja ganz schön viel.“

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