Leben retten
125 Mal Blut gespendet

Altenberge -

Zahlreiche Mehrfachspender ehrte das DRK in Stenings Scheune.

Freitag, 14.06.2019, 14:40 Uhr
Für Viele ist es Ehrensache, an den DRK-Blutspendeterminen teilzunehmen, rechts Joachim Schmitz, neben ihm Michael Dartmann, links Sabrina Voges und ihr Team. Foto: nix

Blutspenden heißt Leben retten. Dies betonte der Vorsitzende des Deutschen Roten Kreuzes ( DRK ) vom Ortsverein Altenberge, Joachim Schmitz , am Donnerstagabend während der Blutspenderehrung in Stenings Scheune. Er und Geschäftsführer Michael Dartmann sowie die Blutspendebeauftragte Sabrina Voges und Team sprachen insgesamt 35 Spendern, die zwischen 25 und 125 Mal dabei waren, ihre Anerkennung aus. Dazu überreichten sie Ehrennadel, Urkunde und ein kleines Präsent.

Die Spitze bildeten Josef Kumpmann und Hubert Veelker, die 125 Mal spendeten sowie Günter Radzieowski und Elisabeth Westermann, die 100 Mal an den Spendeterminen teilnahmen.

Schmitz demonstrierte die Bedeutung an einem Beispiel. Wie die WN am 13. Juni berichtete, spendete der Sendener Michael Köpke innerhalb von 37 Jahren 200 Mal seinen Lebenssaft. Auf Grund seiner seltenen Blutgruppe AB Rhesus positiv ermöglichte er unter anderem einer 16-jährigen Krebspatientin die Genesung. Dieses Erlebnis, beschrieb er, war für ihn Triebfeder, bei den Terminen immer wieder mitzumachen.

Sabrina Voges bildet sich als Altenberger Blutspendebeauftragte ständig weiter und ist dabei für Anregungen stets offen. „Bei den Präsenten haben wir uns eine neue Sache ausgedacht“, sagt sie. Auch in punkto Verpflegung während der Termine probiert man etwas Neues aus. „Aus organisatorischen Gründen werden heute diejenigen das letzte Mal persönlich geehrt, die 25 Mal gespendet haben“, erläuterte die Beauftragte. Natürlich werden sie in Zukunft nicht vergessen, bekommen ihre Anerkennung jedoch per Post.

„Bei geplanten Operationen besteht die Möglichkeit, Eigenblut zu spenden“, erläuterte der Ortsvereinsvorsitzende, „doch die zahlreichen Opfer von Unfällen und plötzlichen Erkrankungen sind darauf angewiesen, dass viele verantwortungsvolle Bürger die Blutbanken durch ihre Teilnahme an DRK-Terminen auffüllen.“

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