IHK zeichnet die Spitzen-Azubis aus dem Kreis Steinfurt aus
Jung, motiviert und gut ausgebildet

Kreis Steinfurt -

106 Auszubildende von Unternehmen aus dem Kreis Steinfurt haben ihre Abschlussprüfung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen mit der Traumnote „sehr gut“ bestanden. Mit dieser Spitzenleistung durften sich die jungen Fachkräfte am Mittwoch vor knapp 300 Gästen auf der Bühne in Stroetmanns Fabrik in Emsdetten feiern lassen.

Donnerstag, 06.09.2018, 18:04 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 06.09.2018, 18:04 Uhr
Diese Auszubildenden von Unternehmen aus dem Kreis Steinfurt haben ihre IHK-Abschlussprüfung mit der Traumnote „sehr gut“ bestanden. Carsten Taudt, IHK-Geschäftsbereichsleiter Bildung und Fachkräftesicherung, Georg Moenikes, Bürgermeister für die Stadt Emsdetten, Klaus Weßendorf, Regionalausschuss-Vorsitzender für den Kreis Steinfurt, und Dr. Klaus Effing, Landrat für den Kreis Steinfurt, (erste Reihe, v. r.) gratulierten den Einser-Absolventen. Foto: Grundmann/IHK

106 Auszubildende von Unternehmen aus dem Kreis Steinfurt haben ihre Abschlussprüfung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen mit der Traumnote „sehr gut“ bestanden. Mit dieser Spitzenleistung durften sich die jungen Fachkräfte am Mittwoch vor knapp 300 Gästen auf der Bühne in Stroetmanns Fabrik in Emsdetten feiern lassen. Zu den Gratulanten gehörten der stellvertretende Vorsitzende des Regionalausschusses für den Kreis Steinfurt, Klaus Weßendorf, Landrat Dr. Klaus Effing und Emsdettens Bürgermeister Georg Moenikes .

Insgesamt haben sich im Winter 2017/2018 und im Sommer 2018 1641 Auszubildende aus dem Kreis Steinfurt der IHK-Prüfung gestellt – davon 1528 mit Erfolg. Die 106 Einser-Absolventen haben dabei mindestens 92 von 100 möglichen Punkten erzielt. Der Anteil der Jahrgangsbesten liegt damit bei 6,46 Prozent, teilt die IHK mit.

Klaus Weßendorf beglückwünschte die Einser-Absolventen zu ihrer Entscheidung für eine betriebliche Ausbildung: „Wir, die Unternehmen im Münsterland, brauchen Fachpersonal wie Sie: jung, motiviert und sehr gut ausgebildet in Betrieb und Berufskolleg. Sie werden erleben, dass ihr in der betrieblichen Praxis erworbenes Know-how gefragt ist.“ Denn, so Weßendorf: „Was die Unternehmen suchen, sind vor allem Meister.“

Das bestätigen die Ergebnisse des IHK-Fachkräftemonitors. Danach fehlen den Unternehmen im Jahr 2030 voraussichtlich 72 000 Fachkräfte, davon aber nur 5000 Akademiker. Inzwischen habe die Politik die Gleichwertigkeit von Studium und betrieblicher Aus- und Weiterbildung auch offiziell festgestellt und IHK-Fachwirte und Industriemeister auf dieselbe Qualifikationsstufe gehoben wie Bachelorabsolventen.

Die Betriebe rief er auf, noch stärker in die Förderung talentierter Nachwuchskräfte zu investieren – auch nach der Ausbildung. „Künftig werden die Unternehmen, die einen guten Ruf als Ausbildungsbetrieb haben und ihre Fachkräfte fördern, das Rennen um die besten Köpfe machen“, ist sich der Unternehmer sicher.

Bürgermeister Moenikes betonte die Bedeutung der dualen Ausbildung als Erfolgsfaktor für die Unternehmen. „Mit Ihrer sehr guten Ausbildung haben Sie bereits einen hervorragenden Ruf in Ihrem Ausbildungsbetrieb und beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start in das Berufsleben.“ Die Digitalisierung, so Moenikes, bringe sicher weitere, große Herausforderungen, auch für die Absolventen. „Als Digital Natives und mit Ihrer Leistungsbereitschaft sind Sie gut gerüstet, um die Veränderungen aktiv mitzugestalten.“

Weßendorf und Moenikes überreichten die Urkunden an die erfolgreichen Absolventen. Jeder Spitzen-Azubi erhielt zudem einen Glasquader mit einer eingravierten „1“.

Seit mittlerweile elf Jahren ehrt die IHK Nord Westfalen die besten Auszubildenden in den Kreisen und kreisfreien Städten.

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