DRK zeichnet langjährige Blutspender aus
Hohe Hilfsbereitschaft in Senden

Senden -

Großes Lob ernteten die Sendener vom DRK-Blutspendedienst: In der Stevergemeinde liegt die Spenderquote nicht nur mehr als doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Darüber hinaus ist die Spendenzahl 2018 sogar noch gestiegen, während sie im Landestrend rückläufig ist.

Sonntag, 16.06.2019, 10:42 Uhr aktualisiert: 21.06.2019, 18:40 Uhr
Für ihr ehrenamtliche Hilfe dankten die Mitglieder des Sendener DRK-Vorstandes den langjährigen Blutspendern im Rahmen einer Feierstunde, deren Durchführung von Mitgliedern des Sendener Jugendrotkreuzes (vorne im Bild) unterstützt wurde.. Foto: Andreas Krüskemper

Passender hätte der Termin nicht gewählt sein können: Am Weltblutspendetag hatte der Ortsverein Senden des Deutschen Roten Kreuzes ( DRK ) am Freitagabend ins DRK-Heim eingeladen, um zahlreiche „Blut-spende-Jubilare“ zu ehren.

„Dabei kann es nur ein symbolisches Dankeschön sein“, erklärte der DRK-Vorsitzende Alfred Holz den 17 der insgesamt 55 Spendenjubilare, die der Einladung gefolgt waren. Die Versorgung mit Blutkonserven sei „auf Kante genäht“, daher freue er sich über die überdurchschnittliche Spendenbereitschaft in Senden, so Holz. Außerdem dankte er den vielen Ehrenamtlichen des DRK, ohne die die Durchführung der Termine nicht möglich sei, insbesondere dankte er Rüdiger Goltz, dem Blutspendebeauftragten des DRK Senden.

Auch Frank Brokinkel, als Referent für Öffentlichkeitsarbeit beim Blutspendedienst, hob die Spendenbereitschaf noch einmal hervor. „Auch wenn alle die Versorgung mit Blutkonserven wichtig finden, gehen im Durchschnitt nur drei Prozent der Deutschen spenden, in Senden liegt der Schnitt mit 6,3 Prozent mehr als doppelt so hoch.“ Von 2017 auf 2018 sei die Zahl der Spenden entgegen dem Landestrend sogar von 1284 auf 1303 gestiegen. In der Region Münster würden täglich rund 1000 Blutkonserven benötigt, sodass das in Senden in einem Jahr gespendet Blut die Versorgung für einen Tag sicherstelle.

Für 25 Spenden wurden (zum großen Teil in Abwesenheit) geehrt: Daniel Strozyk, Kai Stegemann, Andreas Schwienhorst, Stefan Korsikowski, Thomas Ebert, Martin Bernhard Beuse, Matthias Schniederjann, Marion Große Schute, Anja Kaps, Ulrike Hövener, Andrea Wittenbreder, Thomas Vieth, Mechthild Schulz, Josef Stegt, Doris Siemen-Koop, Ralf Bülskämper, Jutta Kretschmer, Michael Rieger, Thomas Lütke Entrup, Heiko Almann, Brigitte Beckfeld, Lukas Gilleßen, Dirk Große Hülsewiesche, Christian Lammert, Volker Schwarz

Für 50 Spenden: Hendrik Erkmann, Clemens Nagel, Andrea Lammert, Petra Resing, Frank Overbeck, Markus Meermöller, Birgit Timmermann, Ralf Deest, Heiner Janning, Alexander Gilleßen, Marion Sendes, Anja Rose, Norbert Stöcker, Marianne Diekemper, Anja Koch, Ulrike Korves

Für 75 Spenden: Heinz Vogelsang, Martin Lütkemann, Alfred Weyring, Norbert Kuhlmann, Heinrich Wierling, Andreas Pellmann

Für 100 Spenden: Reinhard Ende, Friedbert Weßels, Willi Uhlenbrock, Jürgen Rüter, Egbert Afhüppe, Josef Kippenbrock, Franz-Josef Rohlf, Karin Schulze-Austrup-Streyl,

Michael Siesmann ließ sich bereits125 Mal für den guten Zweck „anzapfen“.

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Die nächste Gelegenheit zur Blutspende besteht am heutigen Montag von 17 bis 21 Uhr im Joseph-Haydn-Gymnasium.

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