Mitgliederversammlung des Reit- und Fahrvereins Senden:
Klares Votum für Fusion

Senden -

Der Reit- und Fahrverein Senden hat den Weg für die Fusion mit dem Reitverein JBK Senden frei gemacht: Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung votierten 44 der 48 Stimmberechtigten für das Vorhaben, drei enthielten sich, ein Mitglied war gegen das Vorhaben.

Mittwoch, 25.07.2018, 19:00 Uhr

Die Abstimmung über die Verschmelzung erfolgte mit roten Stimmkarten. Von 48 stimmberechtigten Mitgliedern des RV Senden stimmten 44 für eine Fusion der Reitvereine RV Senden und JBK Senden, drei RV-Senden-Mitglieder enthielten sich, nur eines stimmte dagegen Foto: anw

Das Votum der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Reit- und Fahrvereins Senden fiel eindeutig aus: Von den 48 anwesenden Stimmberechtigten votierten am Dienstagabend im Hotel Niemeyers 44 für die Verschmelzung mit dem Reitverein JBK Senden – bei einer Nein-Stimme und drei Enthaltungen. Damit steht der Fusion der beiden Reitvereine vonseiten des Reit- und Fahrvereins Senden nichts im Wege.

Entscheiden sich auch die Mitglieder des JBK für die Fusion, sei das eine „historische Entscheidung, die den Reitsport in der Gemeinde Senden noch besser dastehen lässt, als es jetzt schon ist“, erklärte Ralph Wegener , Vorsitzender des RV Senden , der während der Versammlung den Verschmelzungsvertrag erläuterte. Dann hat der neue RV Senden – der traditionsreiche Name soll nach der Fusion weiter bestehen bleiben – etwa 540 Mitglieder. Gelebt wird diese Fusion übrigens schon seit einiger Zeit: Der Reitverein JBK, der Ende Juni sein angestammtes Domizil auf Gut Wewel verlassen musste (WN berichteten), ist bereits integriert.

Wegener nannte das eindeutige Votum ein Ergebnis, „was wir uns auch so vorgestellt haben.“ Für den RV Senden bedeutet das, dass „wir den Weg der Verschmelzung nun weiter gehen können“, so Wegener. Der erste Vorsitzende des JBK Senden, Mauritius Freiherr Droste zu Senden, der als Gast an der Versammlung des RV Senden teilnahm, würdigte das Votum: „Vielen Dank, dass Sie die Verschmelzung auf den Weg bringen!“

Es sei eine fast beispiellose Vorgehensweise, dass zwei Vereine auf diese Weise zu einem einzigen werden. Das ist Ralph Wegener im Laufe der vergangenen Monate, deutlich geworden. In dieser Zeit sind zahlreiche Gespräche zwischen Vertretern beider Vereine geführt worden.

Der Sendener Rechtsanwalt und Notar Martin Schneider-Neuenburg, der zusammen mit Maike Bader von der Sendener Rechtsanwaltskanzlei Bader & Brust das Unternehmen „Verschmelzung von RV Senden und JBK Senden“ rechtlich begleitete, bescheinigte dabei dem Verfahren eine ähnlich Kompliziertheit, wie der Fusion zum Konzern Thyssenkrupp Ende der 1990er Jahre. Schließlich gehe es bei einer solchen Verschmelzung nicht nur darum, auf welche Weise die Mitglieder des JBK in den RV Senden übergehen, sondern auch darum, wie mit dem JBK-Vermögen umgegangen werden soll. Sind sich beide Vereine endgültig einig, erfolgen unter anderem die Eintragung in das Vereinsregister sowie eine Mitgliederversammlung mit Neuwahlen des Vorstands (wahrscheinlich im Oktober dieses Jahres). Damit wird der neue Verein handlungsfähig, um zum Beispiel das Projekt „Neue Reithalle“ stemmen zu können, die nun dringend gebraucht wird und bereits 2019 fertig sein soll.

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