Pausenhof der Geschwister-Scholl-Schule wird neu gestaltet
Platz für Spiel, Klön und Bewegung

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Die Neugestaltung des Pausenhofes der Geschwister-Scholl-Schule ist angelaufen. Nach einer umfangreichen Kanalsanierung sollen dort unterschiedliche Bereiche entstehen, die den verschiedenen Wünschen der Schüler gerecht werden: Bewegung, Kommunikation und Ruhebedürfnis.

Montag, 23.07.2018, 16:40 Uhr

Mitarbeiter des Garten- und Landschaftsbaubetriebes Pahls haben die Pflasterung des Schulhofes aufgenommen. Am Mittwoch rückt der Bagger der Firma H & W an und leitet die Tiefbauarbeiten zur Kanalsanierung ein. Foto: sff

Umfangreich abgesperrt ist derzeit das Areal rund um den Pausenhof der Geschwister-Scholl-Schule. Dort haben Mitarbeiter des Garten- und Landschaftsbaubetriebes Pahls damit begonnen, die komplette Pflasterung aufzunehmen. Sie bereiten den Weg für die Tiefbaufirma H & W, die am morgigen Mittwoch mit der Erneuerung des Kanalsystems beginnt. Diese Maßnahmen sind zugleich Vorarbeiten für die geplante Neugestaltung des Pausenhofes der Sendener Realschule.

„Mehr als die Hälfte der zum Teil 50 Jahre alten Kanäle ist stark sanierungsbedürftig“, berichtet Marcus Schmidt , Mitarbeiter des Sendener Bauverwaltung, auf WN-Anfrage. Darüber hinaus sei es notwendig, Rohre mit einem zeitgemäßen, größeren Durchmesser zu verlegen. „Um den Unterricht im neuen Schuljahr so wenig wie möglichst zu stören, werden wir versuchen, die Maßnahme in den Ferien weitgehend voranzubringen“, verspricht Schmidt. Gleichwohl werde sich die Kanalsanierung „bis in den Herbst“ hinziehen.

Die Öffnung der Pflaster- und Asphaltoberflächen sowie die Verlegung der neuen Schmutz- und Regenwasserkanäle erfolgt in mehreren Abschnitten. Nach Fertigstellung des jeweiligen Teilstücks der Tiefbaumaßnahme wird die vom Meppener Landschaftsarchitekturbüro „Die Grünplaner“ erarbeitete Neugestaltung umgesetzt. Als Schulträger möchte die Gemeinde Senden – so wie an der Edith-Stein-Schule bereits geschehen – die Erholungsmöglichkeiten für die Realschüler zwischen den Unterrichtsstunden verbessern. Teilbereiche des Pausenhofes sollen dabei ganz verschiedenen Bedürfnissen der Jugendlichen entgegenkommen: dem Bewegungsdrang, dem Wunsch nach Kommunikation und dem Bedürfnis nach Rückzug und Ruhe. Die Maßnahme, die voraussichtlich bis zum Jahresende abgeschlossen wird, soll aus dem Landesprogramm „Gute Schule“ in zwei Jahresraten zu jeweils rund 300 000 Euro finanziert werden.

„Der erste Abschnitt ist relativ unspektakulär. Wir ersetzen den vorhandenen Asphalt durch ein Spielfläche mit einem grauen Pflaster“, berichtet Planer Stefan Temmen. In diesem Bereich werden Sitzpodeste und bereits vorhandene und vom Bauhof aufgearbeitete Kletterelemente aufgebaut.

Ihren Bewegungsdrang können die Jugendlichen künftig auf einer Kunststoffspielfläche ausleben, die im zweiten Bauabschnitt im westlichen Bereich (Richtung Ruhepark) des Pausenhofes leicht versenkt installiert wird.

Rückzugs- und Kommunikationsmöglichkeiten entstehen durch neue Sitzpodeste, die unter den bereits vorhandenen, schattenspendenden Bäumen angelegt werden, berichtet Temmen.

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