Familienzirkus hat Zelt bei Grothues-Potthoff aufgeschlagen
Alles für den Moment in der Manege

Senden -

Viel Arbeit und Training steckt hinter den Kulissen bis sich der Vorhang öffnet im Familienzirkus Avalon.

Montag, 14.05.2018, 16:05 Uhr

Bis Sonntag nutzt der Familienzirkus „Avalon“ das Areal von Grothues-Potthoff. Foto: hha

Der Zauber des Zirkus liegt ihnen im Blut: Der Familienzirkus „Avalon“, der noch bis Sonntag in Senden gastiert, bietet ein breites Programm, das durch harte Arbeit, durch Leidenschaft und steten Einsatz entsteht. Denn der Blick hinter die Kulissen beweist, dass das Zirkusleben mehr ist als nur in der Manege das Publikum zu begeistern: Die Mitglieder der Familie Kaselowsky , die den Zirkus führt, proben vielmehr jeden Tag mehrere Stunden, um ihre Nummern einzuüben und zu verbessern.

Nicht nur Samuel Kaselowsky muss viel trainieren.

Nicht nur Samuel Kaselowsky muss viel trainieren. Foto: hha

Und das schon von klein auf: Von Kindesbeinen an lernen die Zirkussprösslinge große und kleine Schulstücke und besuchen außerdem die Artistenschule in Köln. „Für mich gab es nie eine andere Option, als Artist zu werden und ich liebe das Zirkusleben“, betont Jeffrey Kaselowsky, der sich dem Fortführen der Familientradition verschrieben hat. Außerhalb der Saison zieht sich die Zirkusfamilie auf ihr Winterquartier nahe Wolfsburg zurück, um Energie zu tanken und neue Nummern zu entwickeln.

Doch auch Rechnungen eines Zirkus bezahlen sich nicht von selbst und deshalb trommeln die Mitglieder des Familienbetriebs „Avalon“ täglich für ihre Vorstellungen. „Sich über Wasser zu halten ist heutzutage viel schwerer geworden“, gibt Jeffrey Kaselowsky ganz offen zu, dessen Mutter den gesamten Zirkusbetrieb, nachdem ihr Mann sie verlassen hatte, alleine aufbaute.

Ihr bunt gemischtes Programm präsentieren die Artisten des Zirkus Avalon am heutigen Samstag um 16 Uhr und am Sonntag um 11 Uhr auf der Wiese am Hof Grothues-Potthof.

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