Heilige Könige in der Venner Kirche angekommen:
„Auf dem Weg zur Krippe lässt sich Gott finden“

Venne -

Die Krippe in der Venner Kirche ist 2015 komplett umgestaltet worden, so dass sie an den Torabbau und das dörfliche Leben in alter Zeit Bezug nimmt. Nun sind auch eigens angefertigte Heilige Könige im Gotteshaus eingetroffen.

Samstag, 30.12.2017, 16:12 Uhr

Über die neuen Heiligen Könige freuen sich (vorne,v.l.): Pfarrer Klemens Schneider sowie die Helfer aus der Venne – Schwester Gabi (Verbum Dei), Margret Reher und Gertrud Löbke sowie (hinten v.l.) Klemens Reher, Jutta Mülbrecht und Ulla Schöppner (auf dem Bild fehlt Mathilde Schmiing).
Über die neuen Heiligen Könige freuen sich (vorne,v.l.): Pfarrer Klemens Schneider sowie die Helfer aus der Venne – Schwester Gabi (Verbum Dei), Margret Reher und Gertrud Löbke sowie (hinten v.l.) Klemens Reher, Jutta Mülbrecht und Ulla Schöppner (auf dem Bild fehlt Mathilde Schmiing). Foto: sff

St. Johannes in der Venne ist ein kleines Kirchlein. Gleichwohl ist es, unmittelbar an der vielbefahrenen L 884 gelegen, ein ganz besonderes Gotteshaus. Denn viele Menschen, die aus Richtung Lüdinghausen als Pendler, zum Einkaufen oder zu einem Krankenbesuch nach Münster fahren, machen dort Station, um Kraft und Ruhe zu tanken.

So besonders wie die Kirche ist auch die Krippe: „Sie ist 2015 neu gestaltet worden. So, dass sie genau zur Venne passt“, sagt Pfarrer Klemens Schneider. Denn die Wand des Stalls zu Bethlehem besteht aus Torfziegeln. Und am Rand des Szenarios mit Schafen, Schäferhund und Esel steckt ein Spaten in einem Torfhaufen. Maria und Josef sind bäuerlich gekleidet und tragen Kamelhaar-Pantoffeln beziehungsweise Holzschuhe an den Füßen. All das soll an die alte, bescheidene Zeit erinnern, als im Venner Moor noch Torf abgebaut wurde.

„Jetzt haben wir auch drei passende Heilige Könige“, freut sich Schneider über die Stiftung eines Spenders, der namentlich nicht genannt werden möchte. „Die Figuren sind von einem Krippenbauer in Bayern eigens für unsere Kirche angefertigt worden“, ergänzt Gertrud Löbke vom Venner Gemeindeausschuss.

„Wir hoffen“, erzählt Pfarrer Schneider, „dass in der Weihnachtszeit viele Menschen in die Venne und auch zu den Krippen in den anderen Kirchen unserer Teilgemeinden kommen. Die Könige sind ein Symbol dafür, dass sich Gott finden lässt, wenn man sich auf den Weg zu ihm begibt.“

In St. Johannes erfreut sich nicht nur die Krippe großer Beliebtheit, sondern auch das ausliegende Fürbitten-Buch, in dem die Gäste gute Wünsche für Angehörige und Freunde hinterlassen. Doch die Besucher können auch für sich selbst etwas mit auf den Weg nehmen: Am Altar steht ein Körbchen mit säuberlich aufgerollten kleinen Zettel. Auf jedem steht ein wohlmeinender Bibelspruch für „unterwegs“.

Die Katholiken aus den vier Teilgemeinden sind zum Auftakt des Jahres zu einem gemeinsamen Gottesdienst eingeladen, der am Montag (1. Januar) um 19 Uhr in der Ottmarsbocholter Kirche eingeläutet wird. Im Anschluss soll das neue Jahr bei einem Umtrunk am Brunnen auf gesellige Weise begrüßt werden. Jeder ist willkommen.

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