Neue Steverbrücke
Bescherung aus der Luft

Senden -

Die Bescherung kam aus der Luft. Ein Kran hob die neue Steverbrücke am Freitag vom Pausenhof der Realschule Senden auf die Widerlager auf beiden Seiten der Stever. Eine frühe Bescherung, wenn man an Weihnachten denkt. Ansonsten eine mit Verspätung.

Freitag, 22.12.2017, 16:12 Uhr

Endlich ist sie da: Mit mehrmonatiger Verspätung wurde jetzt die Steverbrücke Höhe Realschule installiert.
Endlich ist sie da: Mit mehrmonatiger Verspätung wurde jetzt die Steverbrücke Höhe Realschule installiert. Foto: Christian Besse

Der Weihnachtsmann kommt bekanntlich durch den Kamin, um die Kinder zu beschenken. Die vorgezogene Bescherung für die Sendener, vor allem für die Schüler, kam am Freitagmittag aus der Luft. Um kurz nach halb eins schwebte die neue Brücke, von einem Kran gehalten, vom Pausenhof der Realschule ein, um genau 12.45 Uhr lag sie auf den Widerlagern. Etwas mehr als fünf Minuten wurde noch feinjustiert, dann begannen die Schweißarbeiten. „Das Fundament hat auf den Millimeter genau gepasst“, freute sich Danny Götze , selbstständiger Bauingenieur aus Emden, der die 15 Tonnen schwere, 22 Meter lange und vier Meter breite Brücke – baugleich mit dem im vergangenen Jahr errichteten Überweg am Joseph-Haydn-Gymnasium – gemeinsam mit acht seiner Mitarbeiter erstellt hat.

Die neue Steverbrücke an der Realschule Senden hat ihren Platz gefunden.

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  • Die neue Steverbrücke an der Realschule Senden hat ihren Platz gefunden. Die neue Steverbrücke an der Realschule Senden hat ihren Platz gefunden. Foto: Christian Besse
  • Die neue Steverbrücke an der Realschule Senden hat ihren Platz gefunden. Foto: Christian Besse
  • Die neue Steverbrücke an der Realschule Senden hat ihren Platz gefunden. Foto: Christian Besse
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  • Die neue Steverbrücke an der Realschule Senden hat ihren Platz gefunden. Foto: Christian Besse
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  • Die neue Steverbrücke an der Realschule Senden hat ihren Platz gefunden. Foto: Christian Besse
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  • Die neue Steverbrücke an der Realschule Senden hat ihren Platz gefunden. Foto: Christian Besse
  • Die neue Steverbrücke an der Realschule Senden hat ihren Platz gefunden. Foto: Christian Besse
  • Die neue Steverbrücke an der Realschule Senden hat ihren Platz gefunden. Foto: Christian Besse
  • Die neue Steverbrücke an der Realschule Senden hat ihren Platz gefunden. Foto: Christian Besse
  • Die neue Steverbrücke an der Realschule Senden hat ihren Platz gefunden. Foto: Christian Besse

Der eingangs gewählte Begriff „vorgezogene Bescherung“ passt jedoch nur im Hinblick auf das bevorstehende Weihnachtsfest. In anderer Hinsicht war es eine eher späte Bescherung. Denn bereits Ende Oktober hätte die Brücke über die Stever gelegt werden sollen. Doch da, wie berichtet, für die Fahrt von Emden nach Senden keine Transportgenehmigung vorgelegen hatte, verzögerte sich der Termin um gleich mehrere Monate. Dabei war die Brücke bereits fix und fertig. „Sieben Wochen stand sie bei uns im Werk“, sagte nun Erbauer Götze beim Ortstermin an der Stever.

Am Mittwochabend konnte sich das Stahlungetüm, für den Betrieb in Emden „eine eher kleine Brücke“ (Götze), dann endlich auf den Weg machen vom hohen Norden ins südliche Münsterland. Über die Autobahn, mit rund 70 Stundenkilometern Geschwindigkeit, begleitet von Polizei und einem Fahrzeug des ostfriesischen Unternehmens. Am Donnerstagabend kam die Brücke in Senden an und wurde über Nacht, noch auf dem Transporter, auf dem Pausenhof der Realschule „zwischengeparkt“, bevor sie dann den letzten Reiseabschnitt hinter sich brachte – per Luftpost sozusagen.

Begehbar ist die Brücke aber noch nicht. Bis „Ende Januar, wahrscheinlicher aber Anfang Februar“, so Projektleiter Marcus Thies vom Bauamt der Gemeinde Senden, werde die Freigabe noch auf sich warten lassen. Unter anderem muss die Ostseite der Stever hinter dem Brücken-Widerlager noch aufgeschüttet werden, weil sie (noch) tiefer liegt als die Westseite. Dazu wird noch die Beleuchtung an den Handläufern installiert. Erst dann können sich die Sendener über die Bescherung wirklich freuen.

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