Kommentar zum Buskamp-Wohnprojekt
Den Ausgleich suchen

Zwei unversöhnliche Positionen? Die Wohnungsbaupolitik verdient neue Ansätze statt bloßem Flächenfraß, doch auch die Bedenken der direkten Anwohner sind aus deren Sicht nicht unbegründet.

Sonntag, 06.10.2013, 14:28 Uhr

Ein klassisches Dilemma oder eine Konstellation mit Kompromissmöglichkeiten ? Die Fronten gegenüber dem Projekt der Buskamp-Genossenschaft sind verhärtet. Dabei sind beide Positionen nachvollziehbar: Politiker und Projektentwickler möchten neue Wohnformen anstelle des alten Rezeptes, das auf Flächenfraß gründet. Die Anwohner wollen Proportionen gewahrt sehen und fürchten um die Sicherheit auf Straßen, die erfahrungsgemäß auch und vor allem Spielfläche sind.

Wenn das Projekt stirbt, sendet dies ein fatales Signal: In Senden wird alles torpediert, was vom Standard abweicht. Zugleich ist der Vermarktungsstand offenbar nicht sehr weit. Eine Lösung kann nur im Ausgleich liegen – unter Federführung von Politik und Gemeinde.

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