Sonntags-Café der Grünen im Buskamp
Appell: Abkehr vom Flächenfraß

Senden -

Der Flächenfraß in Senden soll gestoppt werden, lautet der Appell des Ortsverbandes der Grünen. Sie wollen Nachverdichtung und kompakteren Wohnformen den Vorzug geben, hieß es auf dem Sonntag-Café im Buskamp.

Dienstag, 06.08.2013, 10:46 Uhr

Die Grünen nutzten die Grünfläche im Buskamp für einen grünen Appell unter dem grünen Sonnenschirm: Der weitere Flächenfraß in Senden soll gestoppt werden, plädierte Philipp Scholz als Sachkundiger Bürger im Gemeindeentwicklungsausschuss. „Wir können und wir wollen nicht so weitermachen“, betonte er. Dies gebiete auch das neue Baugesetzbuch.

Der Standort für das Sonntagscafé des grünen Ortsverbandes sollte die Botschaft untermauern, „dass es auch anders geht“. Vom Standard, den Ein- und Zweifamilienhäusern (eine „Monostruktur“), sollte abgerückt werden. Dafür stehe beispielhaft das Genossenschaftsprojekt, das am Buskamp errichtet werden soll. Christoph-Peter Dosch vom Vorstand und Fridwalt Bücker (Aufsichtsrat) stellten die Vorzüge in punkto Energiebilanz (=Nebenkosten) und das Leitbild des gemeinsamen Wohnens vor. Sie räumten Warteschleifen ein, die sich derzeit daraus ergeben, dass die Registrierung der Genossenschaft in Coesfeld noch nicht vollzogen worden sei, obschon eine Mustersatzung eingereicht worden sei, die andere Gerichte bislang anstandslos akzeptiert hätten.

»Wir können und wir wollen nicht so weitermachen.«

Philipp Scholz erteilt weiterem Flächenfraß für Wohngebiete eine Absage
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