Radweg Schapdettener Straße
Baumängel behoben

Nottuln -

Ganz schön gefährlich für Radfahrer: Am Radweg entlang der Schapdettener Straße gab es nach dem Bau der Umgehungsstraße zwei neuralgische Punkte.

Freitag, 14.06.2019, 07:00 Uhr
An dieser Stelle hat der Landesbetrieb mit Kaltasphalt das gefährliche Loch vor der Kabelschachtabdeckung (r.) gestopft und die Oberfläche befestigt. Links unten das Abflussrohr, das verstopft war und dafür sorgte, dass nach jedem Schauer eine breite Schlammschicht auf dem Radweg lag. Jetzt soll das Problem gelöst sein. Foto: Frank Vogel

Gefährlicher Baumangel auf dem Radweg entlang der Schapdettener Straße im Bereich der Kreuzung mit der Umgehungsstraße? Dieser Eindruck entsteht nach jedem etwas kräftigeren Schauer, wie Günter Leffers , Mitglied des ADFC und passionierter Fahrradfahrer, berichtet. „Auf dem Radweg bildet sich in der Kuhle vor der Kreuzung nach jedem Schauer eine breite Schlammschicht. Und da das im Auslauf des Gefälles und kurz vor der Ampel über die Umgehungsstraße passiert, ist es dort für Radfahrer besonders gefährlich.“

Ist man dann aus Richtung Nottuln kommend über die Ampel auf die Seite Richtung Schapdetten gefahren, tue sich, so Günter Leffers weiter, das nächste Problem auf. „Wenn man rechts am Ampelmast vorbeifährt, muss man einen kleinen Bereich überqueren, der nicht asphaltiert ist. Bei Regen weicht die Erde dort auf, und der Radfahrer fährt gegen die scharfe Kante der Kabelschachtabdeckung. Das darf doch bei einem Neubau nicht passieren.“

Beim Landesbetrieb Straßen NRW ist man auf die beiden Probleme aufmerksam geworden. Und hat Abhilfe geschaffen, wie Projektmanager Peter Holz auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilte. „Die kleine Fläche vor dem Kabelschacht ist mit Kaltasphalt befestigt worden, sodass ein Überfahren jetzt gefahrlos möglich ist.“

Dem Grund für die Entstehung der Schlammschicht nach Schauern sei man ebenfalls nachgegangen, erläutert Holz. „Wir haben festgestellt, dass ein Abflussrohr vorstopft war.“ Dieser Mangel sei behoben worden. Ob die Maßnahme nachhaltig ist, wird sich bei den nächsten Regenfällen zeigen.

Durchgeführt werden zurzeit Restarbeiten, die die Böschung der neuen Fahrbahn der Umgehungsstraße samt der Kreuzungsbereiche betreffen. Um die Böschungen beim Anwachsen davor zu schützen, dass Regenwasser die Erde auswäscht, ist entlang der Fahrbahn ein provisorisches kleines Bord angelegt und sind Drainagerohre verlegt worden. Diese beiden Schutzmaßnahmen werden üblicherweise nach einem Jahr zurückgebaut, erklärt Pressesprecherin Sandra Beermann. Und genau das geschieht in diesen Tagen.

In diesem Fall handelt es sich also nicht um die Behebung eines Baumangels ...

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