Baustelle Ortsdurchfahrt Nottuln
„Das ist wirklich hoch ärgerlich“

Nottuln -

Die Appelhülsener Straße zwischen Kreisverkehr Bodelschwinghstraße und Ortsumgehung wird noch eine weitere Woche gesperrt bleiben. Die Verärgerung der Verkehrsteilnehmer ist groß.

Samstag, 08.12.2018, 09:00 Uhr
Noch laufen die Arbeiten an dem neuen Querdurchlass, der unter der Appelhülsener Straße im Bereich zwischen Kreisverkehr Bodelschwinghstraße und Anschluss B 525 eingebaut wird. Unser Bild ist am Donnerstagnachmittag entstanden. Foto: Ludger Warnke

Die Baustelle an der alten Bundesstraße 525 wächst sich mehr und mehr zu einer unendlichen Geschichte aus. Was den Leser von Michael Endes gleichnamigen Bestseller in helle Freude versetzt, löst bei Autofahrern und Anliegern nur noch Verärgerung aus. Und auch beim Landesbetrieb Straßen.NRW ist man not amused. „Das ist wirklich hoch ärgerlich“, sagt Projektleiter Peter Holz. Aber der Landesbetrieb könne nur den Auftrag erteilen, die Arbeit mache die Firma.

Und die hat auch im Fall des Querdurchlasses, der im Bereich zwischen Kreisverkehr Bodelschwinghstraße und Lise-Meitner-Straße unter der Appelhülsener Straße eingebaut wird, den anvisierten Zeitplan nicht ganz halten können. Zehn Arbeitstage waren angesetzt, zwölf werden es wohl werden. Gründe dafür gibt es. Die Firma habe angegeben, dass unvorhergesehen eine Leitung freigegraben werden musste und ein Regentag dazwischengekommen sei, berichtet Peter Holz. Nun also soll der Durchlass am Montag fertig werden, danach muss dann der Asphalt noch aufgebracht werden, sodass am Mittwoch (12. Dezember) diese Maßnahme abgeschlossen sein soll.

Damit wird der Straßenabschnitt allerdings noch nicht wieder für den Verkehr freigegeben. „Dann wird die neue Decke zwischen Lise-Meitner-Straße und Anschluss B 525 noch einmal neu gemacht“, erklärt Peter Holz. Der Landesbetrieb hatte die Firma darauf aufmerksam gemacht, dass die Oberfläche extrem uneben ist. Also wird nachjustiert. Zwei Tage sind dafür angesetzt bis zum Freitag (14. Dezember). Das klappt aber nur, wenn das Wetter mitspielt . . .

Dass die Fahrbahnoberfläche nicht nur in diesem Abschnitt uneben ist, das haben auch die Autofahrer längst gemerkt und das haben Politik und Gemeinde beim Landesbetrieb angemahnt (wir berichteten). Der hat das Unternehmen dazu zur Rede gestellt, bekam allerdings die Antwort, dass alles im Toleranzbereich liege.

Das letzte Wort ist in dieser Sache jedoch noch nicht gesprochen. „Vor der Endabnahme werden wir eine Ebenheitsprüfung durchführen“, kündigt Peter Holz an. Und dann werde man sehen, was zu tun ist.

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