Imkerverein Nottuln und Umgebung
Das Interesse wächst stetig

Nottuln -

Ein stolzes Jubiläum: 100 Jahre alt wird der Imkerverein Nottuln und Umgebung. Und lädt zu einer informativen Festveranstaltung.

Samstag, 10.11.2018, 13:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 10.11.2018, 13:00 Uhr
Der Imkerverein Nottuln und Umgebung feiert sein 100-jähriges Bestehen. Vorsitzender Dieter Ansmann (l.) und Schriftführer Marc Kerkhoff freuen sich auf eine Informationsveranstaltung, zu der alle Interessierten eingeladen sind. Foto: Iris Bergmann

Am 1. Dezember 1918 trafen sich fünf Männer, die eine Leidenschaft teilten: die Imkerei. Aus diesem Treffen entstand vor nunmehr 100 Jahren der Imkerverein Nottuln-Appelhülsen. Zum Vorsitzenden wurde damals Herr Kurz aus Appelhülsen bestimmt, den Posten des Schriftführers übernahm Lehrer Wellmann aus Nottuln.

Dies wurde nach einer Recherche von Josef Eckrodt 1981 schriftlich festgehalten und ist das älteste noch vorhandene Dokument des Vereins. Heute heißt der Imkerverein Nottuln und Umgebung, sein Vorsitzender ist Dieter Ansmann, Marc Kerkhoff ist der Schriftführer. Die Beiden laden am 17. November (Samstag) zum Jubiläum des Imkervereins alle Interessierten in die Alte Amtmannei ein.

Die Imkerei gibt es schon seit Menschengedenken. Wachs und Honig werden auf vielfältige Weise genutzt und sind aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken. Aber es ist nicht nur das. Es sind auch die Freude und der Spaß an der Bienenhaltung. „Das wollen wir miteinander teilen und uns austauschen“, betont Dieter Ansmann. Der Nottulner Nebenerwerbsimker gehört seit 1985 dem Imkerverein Nottuln und Umgebung an und ist seit 19 Jahren dessen Vorsitzender.

Der Verein ist in den vergangenen Jahren leicht angewachsen, 24 Mitglieder zählt er aktuell. „Das Interesse für die Imkerei nimmt zu“, weiß Ansmann. Das sei nicht zuletzt auch wegen des allgemeinen Rückgangs von Wildbienen der Fall. Die Menschen seien sensibler geworden.

Ein Beispiel dafür ist Hobbyimker Marc Kerkhoff. „Ich bin durch einen Zeitungsartikel über einen Berufsimker aufmerksam geworden und habe dann ein Schnupperwochenende über Imkerei mitgemacht.“ Das ist jetzt zehn Jahre her.

„Imkern besteht nicht nur darin, ein paar Bienen anzuschaffen“, erklärt Dieter Ansmann. Das Imkerjahr beginnt mit der Weidenblüte zwischen Ende Februar und Ende März und endet Mitte Juli. „Wenn wir Glück haben können wir dann noch den Waldhonig aus Honigtau ernten“, erzählt Ansmann. Dieser würzige dunkelbraune bis schwarze Honig ist etwas ganz Besonderes.

Imker sehen sich als ein Teil der Landwirtschaft, unterliegen mit ihren Tieren den Umwelteinflüssen, positiven wie negativen. Die Varoamilbe als Parasit und die amerikanische Faulbrut sind Bedrohungen für die Völker. Hier müssen die Imker sensibel und sorgsam Vorsorge treffen, sonst sterben die Völker.

Die Mitglieder des Imkervereins Nottuln und Umgebung sind aktiv darum bemüht, ihr Hobby und das Imkereihandwerk bekannter zu machen und sind inzwischen auf zahlreichen Festen in der Umgebung mit einem Stand zu finden – wie zum Beispiel im Oktober beim Apfelfest auf dem Alten Hof Schoppmann in Darup. Dort verkauften sie nicht nur ihre Produkte, sie informierten auch. „Die Leute sind sehr interessiert“, freut sich Dieter Ansmann.

Auf ebensolches Interesse hoffen die Imker auch am 17. November (Samstag). Ab 17 Uhr geht es los mit einem kleinen Empfang mit Ehrengästen und Imkerfreunden aus der Umgebung. Dem schließt sich ein öffentlicher Vortrag an, für den Guido Eich, Bienenzuchtberater aus Celle, gewonnen werden konnte. „Die allgemeine Betriebsweise der Imkerei“ lautet der Titel. Und Dieter Ansmann und Marc Kerkhoff versprechen den Gästen einen interessanten Einblick in ihr Hobby. Der Eintritt ist frei.

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