Neubau Dreifachsporthalle Nottuln
„Ein Quantensprung für Nottuln“

Nottuln -

Es handelt sich um das größte Hochbauprojekt der letzten Jahre. 4,5 Mio. Euro investiert die Gemeinde Nottuln in die neue Sporthalle.

Mittwoch, 21.03.2018, 18:03 Uhr

Erster Spatenstich für die neue Dreifachsporthalle Nottuln. In der lehmigen Baugrube (v.l.): Reinhard Tebbe-Krüselmann (Geschäftsführer Firma Joseph Krüselmann GmbH & Co. KG), Beigeordnete Doris Block, Bürgermeisterin Manuela Mahnke, 1. stellvertretender Bürgermeister Paul Leufke, Architekt Michael Wienken, Fachbereichsleiter Karsten Fuchte und Architekt Thomas Belha. Foto: Ludger Warnke

Josef Dirks hat noch einmal genau nachgezählt. „952 Tage nach der Schließung feiern wir heute den ersten Spatenstich“, sagte der Vorsitzende des SV DJK Grün-Weiß Nottuln am Mittwochmorgen. Die Zeitangabe war keineswegs kritisch gemeint. Vielmehr überwog bei der Feierstunde zum ersten offiziellen Spatenstich für das Sporthallenprojekt an der Rudolf-Harbig-Straße die Freude über den Baubeginn.

Bürgermeisterin Manuela Mahnke, bei deren Amtsantritt die alte Halle bereits geschlossen war, durfte sich über eine große Gästeschar zur Feierstunde freuen. Neben Mitgliedern aus Politik und Verwaltung waren auch Nachbarn wie zum Beispiel das DRK und die künftigen Nutzer (Schulen und Vereine) vertreten, natürlich auch die Architekten Thomas Belha und Michael Wienken sowie die Vertreter der Baufirmen.

Bürgermeister Manuela Mahnke (links) freute sich über viele Gäste beim Spatenstich.

Bürgermeister Manuela Mahnke (links) freute sich über viele Gäste beim Spatenstich. Foto: Ludger Warnke

Der erste Spatenstich sei wirklich ein Grund zum Feiern, „denn ab heute geht es auf der Baustelle richtig los“, betonte die Bürgermeisterin. Von allen Sportlern sei die Halle schmerzlich vermisst worden, viel zu lange fehle sie schon. Dass Sportvereine, insbesondere die DJK Nottuln, und Schulen wegen des entstandenen Engpasses zusammengerückt sind, dafür sprach sie allen ein großes Lob aus. Auch dafür, dass sich alle mit großem Ideenreichtum und sehr konstruktiv an der Planung des Neubaus beteiligt haben.

„Die neue Halle ist nicht nur einfach ein Ersatz für ihre Vorgängerin“, betonte die Bürgermeisterin: „Nein, man kann den Neubau durchaus als Quantensprung für den Nottulner Schul- und Vereinssport werten.“ Statt einer Zweifachhalle bekomme Nottuln nun eine moderne Dreifachsporthalle mit zeitgemäßer Optik, einer äußerst funktionalen Ausstattung, mit Möglichkeiten zum Catering und mit einer modernen, der Zeit entsprechenden Tribüne (maximal 200 Personen). Und: Die neue Halle sei barrierefrei, verfüge im Tribünenbereich auch über eine Hörschleife.

Rund 4,5 Millionen Euro lässt sich die Gemeinde Nottuln dieses Projekt kosten. Manuela Mahnke: „Das sehe ich als gut investiertes Geld an.“ Und: „Damit ist die Dreifachsporthalle seit über 25 Jahren nach dem Bau des Gymnasiums das größte Hochbauprojekt der Gemeinde.“

Die Bürgermeisterin dankte aber nicht nur Vereinen, Schulen und auch der Politik, sondern insbesondere den Mitarbeitern in der Verwaltung, die „richtig Power in das Projekt gesteckt haben“. Namentlich erwähnte sie Andrea Vaegs vom Gebäudemanagement der Gemeinde. Dafür gab es spontanen Applaus aller Anwesenden.

Josef Dirks, 1. Vorsitzender des Sportvereins DJK Grün-Weiß Nottuln.

Josef Dirks, 1. Vorsitzender des Sportvereins DJK Grün-Weiß Nottuln. Foto: Ludger Warnke

Danken wollte auch DJK-Vorsitzender Josef Dirks. Zuerst den vielen Sportvereinen im Umland, die „unsere Sportler nach der Hallenschließung aufgenommen haben“. Dann auch der Gemeindeverwaltung und den Architekten, die viele Anregungen des Vereins aufgegriffen haben.

Und nicht zuletzt auch der Politik, auch wenn dort nicht alle Beschlüsse immer einstimmig gefasst worden seien. Insbesondere ging Dirks auf den Beschluss ein, die Halle um einen Meter höher zu bauen als sonst üblich. „Unsere Trampoliner springen auf europäischem Niveau“, betonte Dirks die Notwendigkeit. Auch für die Faustballer, die in der Zweiten Bundesliga spielen, sei die hohe Halle ein Vorteil.

Der DJK-Vorsitzende: „Ich bin mir ganz sicher: Die neue Halle wird ein Schmuckstück werden.“

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