Rupert-Neudeck-Gymnasium
Projekte überzeugten die Zuhörer

Nottuln -

„Gesagt . . . Getan!“, unter diesem Motto stand die 27. Lernwerkstatt Demokratie in Hofgeismar. Vier Schüler des Gymnasiums sowie Lehrer Werner Völlering nahmen diese Woche für vier Tage an der Abschlussveranstaltung des alljährlichen Wettbewerbs „Demokratisch Handeln“ teil.

Montag, 26.06.2017, 06:06 Uhr

Die Delegation mit Lehrer Werner Völlering (2.v.r.) und den Schülern Lukas Sydow, Vincent Räkers, Lukas Laakmann und Leander Stallmeyer freute sich über die Auszeichnung.
Die Delegation mit Lehrer Werner Völlering (2.v.r.) und den Schülern Lukas Sydow, Vincent Räkers, Lukas Laakmann und Leander Stallmeyer freute sich über die Auszeichnung. Foto: Gymnasium

Mit dieser Ausschreibung suchte das Förderprogramm im Unterricht, im Schulleben und über die Schule hinaus nach Beispielen demokratischer Projekte. Lukas Wick aus dem aktuellen Abiturjahrgang hatte sich zusammen mit seinem Sozialwissenschaftsleistungskurs beworben, sodass die Projekte des Gymnasium Nottuln aus über 240 Bewerbungen ausgewählt wurden.

Stolz präsentierte die Nottulner Delegation bestehend aus Lukas Laakmann , Leander Stallmeyer, Lukas Sydow und Vincent Räkers vor etwa 200 Schülerinnen, Schülern und deren Lehrkräften aus der ganzen Republik die verschiedenen Bausteine der Demokratiepädagogik am Gymnasium.

Die Jury hob besonders hervor, dass die Projekte wie das Polit-Café, der Schülerhaushalt, das Aula-Pilotprojekt, sowie die Projektfahrten nach Berlin maßgeblich von den Schülern veranlasst, durchgeführt und weiterentwickelt wurden. Auch bei anderen Aktionen aus den Bereichen „Geschichte: Gedenken, Mahnen und Erinnern“, „Kommune und lokales Umfeld“, „Schulleben“, Welt und Umwelt“, sowie „ Zusammenleben, Gewalt und Umgang mit Minderheiten“ wurden auf verschiedenste Weise von Schülern aller Schulformen und Jahrgangsstufen Ideen umgesetzt.

Bei Workshops konnten während der Lernstatt Demokratie neue Kontakte geknüpft, Ideen gesammelt und verschiedenste Finanzierungsmöglichkeiten durchdacht werden. Alle Teilnehmer sollten „noch größere Schätze mit nach Hause nehmen, als sie mitgebracht haben“, so die Veranstalter des Förderprogramms „ Demokratisch Handeln “.

Eindringlich war der Appell der Preisträgerin des „Hildegard-Hamm-Brücher-Förderpreises“, Esther Bejaramo, die als Auschwitzüberlebende das bewegte Publikum dazu aufforderte, aktiv gegen Rechtsradikalismus und Neonazismus einzutreten. Trotz ihrer schrecklichen Erfahrungen setzte sie nicht auf Anklage, sondern auf Lebensmut, um die Jugendlichen von ihrer Verantwortung zu überzeugen.

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