Förderprogramm für Lehrer am St.-Antonius-Gymnasium
Mehr Digitalisierung im Unterricht

Lüdinghausen -

Knapp 15 000 Euro hat das St. Antonius-Gymnasium jetzt über das „Erasmus+“-Programm für die Weiterbildung für Lehrer erhalten. Die Kollegen können Fortbildungen zum Thema Lernen und Lehren mit digitalen Medien in ganz Europa besuchen. Anschließend wollen sie ihren Unterricht moderner gestalten und ihre Ideen auch an Kollegen weitergeben.

Dienstag, 10.09.2019, 09:00 Uhr
Alexander Kallenbach (v.l.), Meike Klingauf und Sabine Düstersiek vom St.-Antonius-Gymnasium freuen sich gemeinsam mit dem stellvertretenden Schulleiter Jörg Schürmann auf europaweite Fortbildungen in Sachen Lernen und Lehren mit digitalen Medien. Foto: Marion Fenner

Lernen ist am St.-Antonius-Gymnasium nicht nur Sache der Schüler. Auch die Lehrer nehmen auf der Schulbank Platz, um ihr Wissen zu erweitern. Knapp 15 000 Euro hat die Schule jetzt über das von der Europäischen Union unterstützte Programm „Erasmus+“ jetzt erhalten, um das Lernen und Lehren mit digitalen Medien an der Schule zu fördern.

Neue Kontakte

„Über dieses Projekt können wir Lehrerfortbildungen finanzieren, die das digitale Lernen an der Schule voranbringen“, sagt Meike Kling­auf , die zum zehnköpfigen Team „Erasmus+“ am Anton gehört. „Die Fortbildungen finden europaweit statt und dienen auch der Vernetzung von Lehrern untereinander“, erklärt Klingauf. „Wir öffnen mit diesem Projekt außerdem unsere Schule für Europa und erhoffen uns von den Fortbildungen auch neue Kontakte und internationale Partnerschaften“, sagt Lehrer Alexander Kallenbrock.

Über den pädagogischen Austauschdienst werden diese Weiterbildungen für Lehrer in allen Fächern und mehreren europäischen Städten angeboten. „Zu unserem Team gehören Lehrer aus unterschiedlichen Fachbereichen“, sagt Kling­auf, die gemeinsam mit ihren Kollegen den 30-seitigen Antrag auf die Förderung formuliert hat und nun glücklich über die Zusage ist.

Das ist ein Motivationsschub für die gesamte Schule.

Jörg Schürmann, stellvertretender Schulleiter

„Wir machen uns so gemeinsam auf den Weg zur weiteren Digitalisierung und auch einen weiteren Schritt zu unserem Ziel, Europa-Schule zu werden“, freut sich der stellvertretende Schulleiter, Jörg Schürmann. Ein Grundstein dafür sei bereits mit der Ausstattung des Informatikraums gelegt. Ebenso sei eine Schulcloud eingerichtet worden, die Lernplattform Moodle werde genutzt, und ein schulisches E-Mail-System erleichtere mittlerweile die Kommunikation. Flächendeckendes W-Lan und Tablets für die Schüler seien geplant, so Schürmann weiter. Auch im Sportunterricht soll die Digitalisierung Einzug halten, um dort Bewegungsabläufe analysieren zu können. Deshalb sei es jetzt wichtig, dass sich die Lehrer weiterbilden, wie sie diese Möglichkeiten im Unterricht nutzen können. „Wir wollen Apps mit einbringen oder auch im Sprachunterricht oder den Geisteswissenschaften digitale Medien einsetzten“, sagt Sabine Düstersiek. Die Bandbreite sei groß. „Wir erhoffen uns von den Fortbildungen auch neue Ideen von anderen Kollegen zur Unterrichtsgestaltung“. Für Schürmann ist das „ein Motivationsschub für die gesamte Schule“.

Multiplikatoren

Die Fortbildungen finden in ganz Europa statt und dauern jeweils eine Woche. Derzeit stöbern die Kollegen vom „Erasmus+“-Team durch das Angebot und freuen sich darauf, dass ihnen diese Förderung die Möglichkeit für einen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus gibt. Die Lehrer wollen ihr neu erworbenes Wissen anschließend als Multiplikatoren an ihre Kollegen weitergeben, berichtet Klingauf. „Wir arbeiten unserer Schule an vielen Stellen an verschiedenen Projekten, die später an einem Punkt immer wieder zusammengeführt werden.“

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