76 Kinder üben im Circus Casselly für Galavorstellung
Kunterbuntes Mutmach-Programm

Lüdinghausen -

Das ist mal ein kunterbuntes Mutmach-Programm: 76 Kinder aus Lüdinghausen und Senden studieren in dieser Woche im Zirkus Casselly verschiedene Nummern ein – von Seiltanz bis Jonglage. Nicht nur, um das Ergebnis am Ende in einer Galavorstellung zu präsentieren, sondern auch, um Selbstbewusstsein zu tanken und ganz ohne Zwang die eigenen Grenzen auszutesten.

Dienstag, 13.08.2019, 18:00 Uhr
Ob sie Hula-Hoop-Reifen um ihre Hüften kreisen lassen oder eine atemberaubende Trapeznummer einstudieren – im Circus Casselly lernen die Kinder nicht nur Kunststücke, sondern tun auch etwas fürs Selbstbewusstsein. Foto: Heidrun Riese

In der Manege des Circus Casselly stapeln sich die Kinder, im wahrsten Sinne des Wortes. Bodenakrobaten trainieren gerade eine Pyramide. Vor dem großen Zelt, das in dieser Woche auf dem Stadionvorplatz am Westfalenring aufgeschlagen ist, versuchen kleine Artisten, bunte Hula-Hoop-Reifen möglichst lange um ihre Hüften kreisen zu lassen. Das und noch viel mehr steht in dieser Woche für 48 Lüdinghauser und 28 Sendener zwischen fünf und 13 Jahren bei einer Traditionsaktion des Sommerferienprogramms an.

Stammgäste

Gorden Kaselowsky und die sechs anderen Trainer aus dem Team des in der siebten Generation geführten Familienunternehmens aus Bielefeld, die mit den Kindern in Workshops verschiedene Nummern für die große Galavorstellung zum Abschluss der Zirkuswoche einstudieren, sind Stammgäste in Lüdinghausen. So wie sie kommen auch einige Teilnehmer immer wieder. Bei so viel Abwechslung wird es selbst für mehrfache Wiederholungstäter nicht langweilig. Schließlich stehen neben Bodenakrobatik und Hula-Hoop auch Zauberei und Jonglage auf dem Programm. Die besonders Mutigen versuchen sich auf dem Trapez, am Vertikalseil oder beim Seiltanz. Tierfreunde lassen Blacky, den Zirkushund mit einem blauen und einem braunen Auge, durch Reifen, über Hürden und auch andere Kinder springen. „Clowns dürfen nicht fehlen“, komplettiert Kaselowsky die Liste der „Darbietungen bis unters Zirkuszelt“ und kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. „Wir haben da ein paar echte Naturtalente, die auch außerhalb der Nummer ihre Späße treiben. Das hat man immer, das braucht man auch.“ Schließlich soll die Zirkuswoche Spaß machen.

Selbstbewusstsein

Aber nicht nur das. Es geht darum, auf spielerische Weise das Selbstbewusstsein zu stärken und den Teamgeist zu fördern. „Selbstbewusstsein ist wichtig, auch für den späteren Lebensweg“, betont Kaselowsky. „Wir wollen die Kinder dazu ermutigen, über ihre Grenzen hinauszugehen und ihnen dabei helfen, ihre Stärken und Schwächen selbst herauszufinden. Aber ohne Zwang, dafür mit Zuversicht und Vertrauen.“ Was für einen bleibenden Eindruck das hinterlassen kann, weiß er aus Erfahrung: „Es ist immer schön zu sehen, dass sich Kinder auch Jahre später noch an das Projekt erinnern.“ Bestimmt sind auch diesmal wieder einige Teilnehmer dabei, die später noch gerne daran zurückdenken, wie sie im Circus Casselly über das Seil balanciert sind oder einen Zaubertrick vorgeführt haben.

Zum Thema

Mit einer Galavorstellung am Freitag (16. August) um 17 Uhr im Zirkuszelt auf dem Stadionvorplatz endet die Zirkuswoche. Karten gibt es ab 16.30 Uhr an der Tageskasse. Kinder zahlen fünf und Erwachsene sieben Euro.

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