Lüdinghausen

Matthias Kortendieck ist Beigeordneter der Stadt Lüdinghausen.

Dienstag, 13.08.2019, 09:05 Uhr aktualisiert: 13.08.2019, 09:40 Uhr

Was bedeutet der enorme Anstieg der über 65-Jährigen bis 2040 für die Stadt?

Matthias Kortendieck : Er hat Auswirkungen auf nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche. Beispielhaft seien hier die Schaffung von altersgerechtem Wohnraum, die Gewährleistung der medizinischen Versorgung und die Etablierung passender Angebote in Bereichen wie Bildung, Kultur und Freizeit zu nennen. Darüber hinaus müssen altersgerechte Mobilitätsangebote und Einkaufsmöglichkeiten vor Ort geschaffen werden.

Welche Weichen müssen dafür heute schon gestellt werden?

Kortendieck: Bereits heute arbeiten Politik und Verwaltung an den Herausforderungen, die durch den demografischen Wandel auf die Kommune hinzukommen. So wird beispielsweise der Zugang zur Burg Lüdinghausen oder auch die Nutzung der Mühlenstraße zukünftig barrierefrei sein. Zudem ist Lüdinghausen Mitglied im „Zukunftsnetzwerk Mobilität“, um den Umbruch in diesem Bereich zielgerichtet zu gestalten. Auch die Etablierung von Lüdinghausen als Gesundheitsstadt mit dem im vergangen Jahr neu eröffneten Marien-Campus ist ein zukunftsweisender Schritt. Für weitere Bereiche müssen zunächst die politischen Gremien beteiligt werden, um Handlungsfelder zu benennen und Ziele zu konkretisieren, sodass anschließenden Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele ergriffen werden können. Ein wichtiger Aspekt der aktuellen Diskussion ist auch die Studie „Gut Wohnen im Münsterland“ des Pestel-Instituts, welche in der nächsten Sitzung des Fachausschusses Anfang Oktober vorgestellt wird. -ae-

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