Burg Lüdinghausen
Barrierefreiheit muss warten

Lüdinghausen -

Der barrierefreie Zugang zur Burg Lüdinghausen wird noch nicht in diesem Jahr umgesetzt. Entgegen einem Grünen-Antrag im Bauausschuss wird dies erst zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen des ISEK umgesetzt.

Freitag, 09.02.2018, 13:02 Uhr

Der Weg zur Burg Lüdinghausen ist für Rollstuhlfahrer und für Menschen, die auf einen Rollator angewiesen sind, kaum zu bewältigen.
Der Weg zur Burg Lüdinghausen ist für Rollstuhlfahrer und für Menschen, die auf einen Rollator angewiesen sind, kaum zu bewältigen. Foto: wer

Der barrierefreie Zugang zur Burg Lüdinghausen muss noch warten. Entgegen dem Antrag der Grünen wird diese Baumaßnahme noch nicht im Jahr 2018 umgesetzt. Dafür sind im Haushalt keine Mittel eingestellt.

Gleichwohl sprach sich nach intensiver Diskussion der Ausschuss am Mittwochabend einstimmig dafür aus, die barrierefreie Umgestaltung der Straße Amthaus – wie im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) vor drei Jahren beschlossen – umzusetzen. Zugleich soll zeitnah geprüft werden, wie eine barrierefreie Umgestaltung der Eingangstür zur Burg hergestellt werden kann.

Den Antrag der Grünen hatte Ausschussmitglied Dennis Sonne, der selbst auf einen Rollstuhl angewiesen ist, begründet. Er schlug vor, eine andere Maßnahme im ISEK-Programm, die Umgestaltung der Gartenstraße, zeitlich zurückzustellen und der Burg den Vorrang einzuräumen. Dies fand Unterstützung auch bei den Sozialdemokraten und der UWG.

Bürgermeister Richard Borgmann verwies darauf, dass die Gartenstraße auf einer verbindlich mit der Bezirksregierung vereinbarten Prioritätenliste stehe. Eine Veränderung sei daher nicht möglich. CDU und FDP waren für die Beibehaltung des ISEK-Zeitplans.

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