Neubau für Anne-Frank-Gesamtschule
Planungen zügig beginnen

Havixbeck -

Die Anne-Frank-Gesamtschule braucht mehr Platz. Entstehen sollen die benötigen Klassenzimmer und weitere Räumlichkeiten in einen Anbau, der an den Gebäudeteil an der Dirkesallee angegliedert werden soll.

Donnerstag, 22.03.2018, 10:03 Uhr

Schon zwei Ausschüsse haben sich für die Erweiterung der AFG in Richtung AWO-Haus ausgesprochen. Diese Variante wird auch zum Tragen kommen. Foto: Ansgar Kreuz

Die Anne-Frank-Gesamtschule (AFG) bekommt einen Anbau. Der soll nach dem Dafürhalten von Bau- sowie Schulausschuss am „Neubau“ angesetzt werden. Dafür stimmten beide Ausschüsse einmütig. Zwei Varianten hatte die Verwaltung dazu ausgearbeitet. Die Kommunalpolitiker gaben eindeutig der Variante b den Vorzug, weil dort die Struktur quasi durch den vorhandenen Baukörper erweitert und in Richtung Grundschule ausgerichtet wird. Dies käme der Idee eines Schulzentrums entgegen.

Frank Fohrmann (FDP) machte deutlich, dass unbedingt ein Facharchitekt für Schulen zum Zuge kommen soll, damit nach den neuesten Erkenntnissen die AFG erweitert würde. „Es ist auf Dauer wichtig, die Schule attraktiv und zukunftsfähig zu machen“, so Fohrmann.

Der vorliegende Schulentwicklungsplan zeigt auf, dass rund 650 Quadratmeter Raumfläche neu entstehen müssen. Allen Ausschussmitgliedern war klar, dass die Planung Zeit benötige und nach einer Übergangslösung für rund drei Jahre gesucht werden müsse.

Mit dem AFG-Neubau wird gleichzeitig die Grundschule entlastet. Der Jahrgang 10 wird das Obergeschoss in der Grundschule verlassen und wieder direkt in das Hauptgebäude zurückziehen.

Wie Schulleiterin Regina Sommer anmerkte, sei seit Jahren ein Fahlbedarf an Räumen für die Grundschule vorhanden. Dies müsse ein Ende haben. Sie gab zu bedenken, dass Eltern schon genau hinschauen würden, wie eine Schule ausgestattet sei. „Die Baumberge-Grundschule ist nicht mehr zeitgemäß ausgestattet. Es fehlen Nebenräume für die Differenzierung und Inklusion“, so Sommer.

Thorsten Webering (CDU) wies darauf hin, dass der Evaluierungsprozess für die ergänzenden und bestehenden Raumkapazitäten einzuleiten sei. Diese Ergebnisse müssten erarbeitet und dem Rat vorgestellt werden. Die Übergangslösung müsse ebenfalls von der Verwaltung zügig erarbeitet werden, forderte der Ratsherr.

Insgesamt wird der Planungs- und Umsetzungsprozess über den Schuljahresbeginn 2019/20 hinaus andauern. Die Variante b führt dazu, dass lediglich ein Baukörper in einem Bauabschnitt realisiert wird. Bei der möglichen Individualbauweise kann berücksichtigt werden, dass durch eine entsprechende freitragende Konstruktion mit Fassade als Hülle und variabel versetzbaren Innenwänden auf wechselnde Raumfunktionen in der Zukunft reagiert werden kann.

„Zusammenfassend ist festzustellen, dass bei der Variante b erst zum Schuljahresbeginn 2020/2021 mit Erweiterungsflächen zu rechnen ist, jedoch wahrscheinlich in der für die Ortsmitte gewünschten städtebaulichen und architektonischen Qualität“, so Bürgermeister Klaus Gromöller in seinem Vortrag.

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