kfd-Altweiberparty
Flotter Tanz gegen Dellen am Popo

Hohenholte -

Ausgelassen feierte die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) Hohenholte die Altweiberfastnacht. Witzige Sketche führte die kfd-Theatergruppe zur Freude des Publikums auf.

Freitag, 09.02.2018, 17:02 Uhr

Topfdeckel statt Schminkspiegel: Die gestandene Bauersfrau (Anni Imhorst) zeigte der Mitreisenden (Sabrina Achrainer) im Zug, dass auch die Landbevölkerung beim Schminken auf der höhe der Zeit lebt.
Topfdeckel statt Schminkspiegel: Die gestandene Bauersfrau (Anni Imhorst) zeigte der Mitreisenden (Sabrina Achrainer) im Zug, dass auch die Landbevölkerung beim Schminken auf der höhe der Zeit lebt. Foto: Marita Strothe

„Was freu´ ich mich, vor den tollsten Frauen des Münsterlands aufzutreten!“ – Da konnte das dritte Comeback von Uschi Blum , die als Con­fé­ren­ci­eu­se im Pfarrheim durch das närrische Weiberfastnachtsprogramm der Katholischen Frauengemeinschaft ( kfd ) Hohenholte führte, gar nicht schief gehen. Unter den bunt kostümierten Närrinnen begrüßte sie zudem mit Carina Selm eine echte Karnevalsprinzessin. Die amtierende Tollität des Stiftes Tilbeck wünschte allen „viel Spaß beim Theater“. Und schon ging es richtig los.

Schlagerstar Uschi Blum, alias Beate Wildermann, wusste: „In Hohenholte soll es ganz viele Talente geben!“ Und schlau seien die Kinder. Zwei von denen ( Sonja Hanning und Rosi Overs) machten sich auf der Bühne zur Freude des Publikums Gedanken darüber, ob bei der Schwangerschaft der Mutter nicht vielleicht doch anstelle eines Geschwisterchens nur im Laden ein roter Roller herauskommen könnte.

Altweiber-Party 2018 der kfd Hohenholte

1/22
  • kfdhoh03.jpg Foto: Marita Strothe
  • Foto: Marita Strothe
  • Foto: Marita Strothe
  • Foto: Marita Strothe
  • Foto: Marita Strothe
  • Foto: Marita Strothe
  • Altweiber-Party 2018 der kfd Hohenholte Foto: Marita Strothe
  • Foto: Marita Strothe
  • Foto: Marita Strothe
  • Foto: Marita Strothe
  • Foto: Marita Strothe
  • Foto: Marita Strothe
  • Foto: Marita Strothe
  • Foto: Marita Strothe
  • Foto: Marita Strothe
  • Foto: Marita Strothe
  • Foto: Marita Strothe
  • Foto: Marita Strothe
  • Foto: Marita Strothe
  • Foto: Marita Strothe
  • Foto: Marita Strothe
  • Foto: Marita Strothe

Erfinderisch zeigte sich die hausbackene Dame (Anni Imhorst), die im Zug zufällig neben einer eitlen Geschlechtsgenossin (Sabrina Achrainer) saß. Als diese ihren Spiegel zückte und sich mit Creme, Puder und Schminke aufhübschte, wusste die Bauersfrau ihr nachzueifern – mit glänzendem Kochtopfdeckel, Margarine und Mehl als Grundierung, Marmelade als Rouge, Schuhcreme zum Betonen der Augenbrauen und Tomatenmark für rote Lippen.

Selbstbewusst zeigten sich auch die Frauen, die zur Musterung gingen. Da staunten Feldwebel Marion Bernsjann und Arzt Helga Sell nicht schlecht, wie sich ihnen Lina, Heidi, Anna, Ella, die sogar ihren Franz mitbrachte, Sabrina und Oma (Annette Holtkötter, Antje Finnenkötter, Uda de Boer-Leuschner, Rosi Overs, Annette Beckmann, Sabrina Achrainer und Irmi Müther) vorstellten.

Mit ihrem Aussehen nicht ganz zufrieden waren dagegen die fünf Akteurinnen (Brigitte Schudy, Sonja Hanning, Mathilde Höfener, Helga Sell und Uda de Boer-Leuschner) mit ihrem Tanz „Cellulite. „Ein Trostlied ist es ja gerade nicht“, stellte Uschi Blum fest, aber die Närrinnen amüsierten sich dennoch köstlich über die Frage: „Warum ist Gott so gemein? Er schuf uns mit Dellen an Popo und Bein.“

Mit einem gereiften Ehepaar (Annette Holtkötter und Anni Imhorst) ging´s weiter. Der angetrunkene Hannes hatte Probleme mit dem Weg, seine Frau wollte aber einfach nur nach Hause. Als der Gatte mit reichlich Alkohol im Blut stürzte, wusste sich die „Moder“ zu helfen. Der gebrochene Arm wurde mit dem Schirm, das Bein mit dem Gehstock geschient – und die Kopfverletzung mit Klopapier versorgt.

Das Geschehen in einer Stierkampfarena verfolgte ein Ehepaar (Annette Beckmann und Mathilde Höfener). Da sah „Mausezahn“ durch ihr Fernglas genau, dass da „so ´ne schwarz lackierte Kuh“ gegen den „Bolero“ kämpfen muss. „Hanselmann“ fand eher: „Die einzige Kuh, die hier rumläuft, bist du – und zwar ´ne ganz dumme!“

Ehe das vergnügliche Programm mit einem musikalischen Interview mit Uschi Blum zu Ende ging, lief Renate aus Sachsen (Antje Finnenkötter) über die Bühne. Mit dem Smartphone kam sie leider nicht zurecht und erinnerte sich wehmütig an ihr altes grünes Telefon mit Wählscheibe.

Die Darstellerinnen der kfd-Theatergruppe, Souffleuse Brigitte Schudy, die Maskenbildnerinnen Angelika Waldmann und Anne Timmermann sowie Diethield Krawinkel, die für den perfekten Bühnenaufbau gesorgt hatte, konnten sich über ganz viel Applaus freuen. DJ Michael Eschwaltrup steuerte nach den Sketchen dann die richtige Stimmungsmusik zum ausgelassenen Feiern bei.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5504296?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F162%2F
Das sind die Weihnachtsmärkte im Münsterland
Der Advent in der Übersicht: Das sind die Weihnachtsmärkte im Münsterland
Nachrichten-Ticker