Sandstein-Museum
Verschieberitis endgültig leid

Havixbeck -

Nichts Neues hatte Bürgermeister Klaus Gromöller zum Baufortschritt, Betriebskonzept und Antrag „Sandsteinmuseum neu denken“ im Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Havixbeck zu berichten. Dafür gab es Kritik aus den Reihen der Grünen und der FDP.

Donnerstag, 08.02.2018, 17:02 Uhr

Der Ausbau des Sandstein-Museums war erneut Thema im Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Havixbeck.
Der Ausbau des Sandstein-Museums war erneut Thema im Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Havixbeck. Foto: Maxi Krähling

Dr. Friedhelm Höfener zeigte sich im Haupt- und Finanzausschuss alles andere als zufrieden. Der Grünen-Fraktionssprecher hatte sich mehr Erläuterungen zu den drei Tagesordnungspunkten Baufortschritt, Betriebskonzept und zum Antrag „Sandsteinmuseum neu denken“, den FDP und Grüne gestellt hatten, erhofft. Damit konnte Bürgermeister Klaus Gromöller aber nicht dienen. Man wolle erst das Gesamtgutachten abwarten, um daraus Schlüsse zu ziehen.

Im Betriebskonzept des Museums sind gleich mehrere neue Stellen enthalten. „Auch dazu hätte ich gerne eine Bewertung, bevor wir darüber entscheiden“, hakte Höfener beim Bürgermeister nach. SPD-Fraktionsvorsitzende Margarete Schäpers möchte ebenfalls das Gutachten abwarten, um dann neu denken zu können. Man könne nicht den einen Schritt vor dem anderem machen.

„Wir haben auch eine Erwartungshaltung gegenüber dem Bürger zu erfüllen. Eine grobe Übersicht über den derzeitigen Stand hätte ich mir schon erhofft. Dies sollte zur heutigen Sitzung vorliegen“, gab der Grünen-Politiker nicht nach. Die Verschieberitis des Bürgermeisters sei er endgültig leid. „Dazu ist das Thema einfach zu wichtig.“ Es werde immer deutlicher, dass der Verwaltungschef keinen guten Umgang mit der Politik pflege.

Gromöller beschwichtigte mit dem Hinweis, dass er großen Respekt vor dem Antrag des Neudenkens habe, aber es müsse auch mit einem Kreis von drei Geber-Institutionen diskutiert werden. Dazu gibt es einen Termin am 1. März.

Die FDP habe nicht so sehr Bauschmerzen mit der Investitionssumme von 2,5 Millionen Euro, sondern viel schlimmer seien die laufenden Kosten in jedem Jahr, gab Friedbernd Krotoszynski zu bedenken.

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