Manager und Clown
Zwischen Manege und Management

Havixbeck -

Raoul Schoregge kennt sein Metier von allen Seiten. Der Havixbecker ist zum einen seit den 1980er-Jahren als Clown Correggio erfolgreich, zum anderen produziert er seit fast zwei Jahrzehnten den Chinesischen Nationalcircus.

Donnerstag, 04.01.2018, 06:01 Uhr

Raoul Schoregge lässt bei seinen Auftritten im Theater im Pumpenhaus in Münster den Manager und den Clown aufeinandertreffen.
Raoul Schoregge lässt bei seinen Auftritten im Theater im Pumpenhaus in Münster den Manager und den Clown aufeinandertreffen. Foto: Raoul Schoregge

Raoul Schoregge kennt sein Metier von allen Seiten. Der Havixbecker ist zum einen seit den 1980er-Jahren als Clown Correggio erfolgreich, zum anderen produziert er seit fast zwei Jahrzehnten den Chinesischen Nationalcircus. Sein Theaterabend „Halbzeit – Zwischenbilanz mit Clown“ im Theater im Pumpenhaus Münster am 5. und 6. Januar (Freitag und Samstag) jeweils um 20 Uhr sowie am 7. Januar (Sonntag) um 16 Uhr beschreibt ein bewegtes Leben zwischen Manege und Management. Eintrittskarten kosten 26 Euro, ermäßigt 16 Euro.

Zwei Herzen schlagen in Raoul Schoregges Brust. Das eine gehört dem Circus. Es ist für die Clownerie entflammt. Das andere Herz schlägt ebenfalls für den Circus. Allerdings aus der Perspektive des Planers und Produzenten.

Schoregge ist der Clown Correggio, der seit Mitte der 1980er-Jahre in den renommiertesten Manegen auftritt – unter anderem für den Circus Sarrasani – und längst die Klasse seines erklärten Vorbilds Oleg Popov erreicht hat. Und er ist der Macher und Manager, der 2000 von André Heller die Welttourneen des Chinesischen Nationalcircus übernommen hat und seitdem als Kulturbotschafter und Mittler zwischen Ost und West über die Kontinente reist.

Jetzt, in der Mitte des Lebens, zieht Schoregge die Bilanz von 20 Jahren Circus als Künstler und Produzent. „Halbzeit“, inszeniert von der Berliner Regisseurin Inga Dietrich, ist ein Theaterabend, der diese vermeintlich gegensätzlichen Figuren aufeinander treffen lässt. Geschichte und Geschichten der Clowns, des Circus und der Kunst ziehen vorüber. Reminiszenzen an Förderer, Alte Meister, Lehrer und Lieben wechseln sich ab mit Rückblicken auf eine bewegte Biografie zwischen den Welten. Eine Symbiose von Theater und Clownerie, Kunst und Poesie, die universell andockfähig ist.

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