Offener Heiliger Abend
In Gemeinschaft feiern

Havixbeck -

Seit sieben Jahren treffen sich Menschen im Haus Sudhues, um den Heiligen Abend in Gemeinschaft zu feiern.

Samstag, 23.12.2017, 18:12 Uhr

Die Idee für einen Offenen Heiligen Abend holte Helen Strohmer nach Havixbeck. Seit sieben Jahren gibt es das ehrenamtlich organisierte Angebot im Haus Sudhues.
Die Idee für einen Offenen Heiligen Abend holte Helen Strohmer nach Havixbeck. Seit sieben Jahren gibt es das ehrenamtlich organisierte Angebot im Haus Sudhues. Foto: Klaus de Carné

Weihnachten in Gemeinschaft feiern und nicht alleine sein – dieses Angebot macht der offene Heilige Abend in Havixbeck. Seit sieben Jahren treffen sich Menschen im Haus Sudhues, um gemeinsam einige schöne Stunden zu verbringen. Initiatorin ist Helen Strohmer , die sich in Havixbeck vielfältig ehrenamtlich engagiert. Mitgebracht hat sie die Idee aus Münster. Zweimal war sie selbst als Helferin und Gast bei dieser Veranstaltung.

Solch ein Angebot wollte sie auch in Havixbeck initiieren, beschloss sie im Jahr 2010. Ihre Tochter war sofort bereit mitzumachen und auch weitere Mitstreiterinnen haben ihr in den Folgejahren tatkräftig geholfen. Die Tochter gehört nach wie vor zum Team. Und das funktioniert. Im vergangenen Jahr hatte Helen Strohmer eine schwere Erkältung und musste das Bett hüten. Dann springen andere ein. „Das läuft“, weiß sie.

Auch in diesem Jahr sind die Menschen wieder eingeladen, am 24. Dezember im Haus Sudhues Gemeinschaft zu erleben. Ein leckeres Essen gehört natürlich zu Heiligabend. „Jeder bringt etwas für das gemeinsame Essen mit und trägt so zum Büfett bei“, erläutert Strohmer den Grundgedanken: Suppe, Salat, Brot, vielleicht etwas Süßes. Da der Punsch alkoholfrei ist, können ihn auch die Autofahrer genießen.

Großen Spaß macht den Teilnehmern das gemeinsame Singen. „Wir haben Notenblätter dabei und können ein regelrechtes Wunschkonzert veranstalten“, erzählt die aktive Havixbeckerin. Jeder darf seine Lieblingslieder nennen, die dann gemeinsam angestimmt werden. Bisher hat sich auch immer ein Gitarrenspieler gefunden, der die Sänger begleitete.

In der Zeit von 18 bis 21 Uhr wird in gemütlicher Atmosphäre zusammengesessen. Diesen Zeitrahmen habe man bewusst gewählt, damit diejenigen, die es möchten, vorher oder anschließend die Gottesdienste besuchen können. Man erzählt, lauscht der Weihnachtsgeschichte und genießt die gemeinsame Zeit.

Bewusst geben die Organisatoren kein festes Programm vor. „Wir möchten auf die Wünsche der Menschen eingehen.“ Wer kann, packt gerne mit an, wenn anschließend aufgeräumt und gespült wird. Das gehört ebenfalls zu einem guten Miteinander. Auch für die Vorbereitungen des Abends werden helfende Hände gerne gesehen.

Nicht nur allein stehende Menschen besuchen den offenen Heiligen Abend. „Wir hatten auch Ehepaare, deren Kinder schon längst aus dem Haus sind, die in der Gemeinschaft feiern wollten.“

Die Teilnehmerzahl und Zusammensetzung wechselt. Es ist kein fester Kreis. Manche Menschen nehmen mehrfach teil, andere stoßen neu hinzu, manche setzen ein oder mehrfach aus, weil sie den Heiligen Abend in anderer Gesellschaft verbringen.

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