Wechsel in der Wehrführung
Neues Gerätehaus ist unfallsicher

Ascheberg/Davensberg -

Andreas Denker hat am Freitagabend Daniel Heitbaum als stellvertretender Wehrführer abgelöst. In der Feierstunde wurde auch das erweiterte Davensberger Gerätehaus eingeweiht.

Freitag, 16.08.2019, 21:10 Uhr
Mit den Ehrengästen schnitt Bürgermeister Dr. Bert Risthaus das Band zum Erweiterungsbau durch. Foto: Heitbaum

Das Ehrenamt mit Familie und Beruf zu vereinbaren, wird zunehmend schwieriger. Daniel Heitbaum hat aus wachsenden beruflichen und familiären Ansprüchen nach sieben Jahren die Konsequenzen gezogen und das Amt des stellvertretenden Leiters der Freiwilligen Feuerwehr Ascheberg abgegeben. Dafür zollten Gemeinde und Wehr dem Herberner gestern großen Respekt. Bürgermeister Dr. Bert Risthaus bezeichnete Heitbaum bei einer Feierstunde in Davensberg in seiner Laudatio als „Motor der Modernisierung der Feuerwehr “. Der Verwaltungschef nannte den Fahrzeugbeschaffungsplan, den Bau oder Umbau der drei Gerätehäuser, das Anschaffen von Geräten und das Führen der Wehr als ausgesprochen intensives Arbeitsspektrum. Am Ende war es mehr als Heitbaum gedacht hatte: „Ich habe vor dem Start vor sieben Jahren viele Gespräche geführt. Es ist alles anders gekommen, völlig anders. Die Vielzahl der Themen ist nie zum Stillstand gekommen.“ Wehrführer Rainer Koch war froh, den Herberner an seiner Seite zu haben: „Du hast einiges eigenverantwortlich auf den Weg gebracht. Die Zusammenarbeit mit dir hat mir viel Spaß gemacht.

Gerade so eben hatte sein Nachfolger Familie und Ehrenamt unter einen Hut bekommen. Bevor Andreas Denker zum stellvertretenden Leiter ernannt wurde, gab es Glückwünsche, denn er war am Vortag ein zweites Mal Vater geworden. Luisa und ihre Mutter sind wohlauf. Mit dem Mann vom Institut der Feuerwehr, den Koch zum Gemeindebrandinspektor beförderte, steht ein „Frischling“ an der Spitze. Denker ist gerade ein Jahr Mitglied der Ascheberger Wehr. Das gefiel Risthaus aus zwei Gründen: Einerseits spricht das für den Mut, so ein Amt zu übernehmen. Andererseits zeige es, wie offen Ascheberg mit Neubürgern umgehe.

Feierstunde der Feuerwehr Ascheberg

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  • Andreas Denker löste Daniel Heitbaum als stellvertretender Wehrführer ab und das erweiterte Gerätehaus wurden eingeweiht. Foto: Heitbaum
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Nach Davensberg waren die drei Löschzüge und Gäste gekommen, weil auch das für 880 000 Euro erweiterte Gerätehaus übergeben und geweiht wurde. Die Redner strichen noch einmal die Notwendigkeit heraus. Aus Unfallschutzgründen musste die Umkleide aus der Fahrzeughalle verschwinden. Der Anbau mit Umkleiden und Sanitärräumen, Platz für die Frauen im alten Gebäudeteil und auch ein Raum für die Jugendfeuerwehr wurden in sechsjähriger Plan- und einjähriger Bauzeit geschaffen. Der Kreis der Beteiligten war groß, in der Feuerwehr trugen Löschzugführer Ulrich Gövert und Vertreter Markus Budnik die Hauptlast. Ihnen dankten Gemeinde, Wehr und Architekt Bernhard Kröger besonders.

Pfarrerin Angelika Ludwig charakterisierte die Arbeit der Wehr mit einem Satz aus den Paulus-Briefen, in den nicht von Furcht, sondern von Liebe, Kraft und Besonnenheit die Rede war. Pfarrer Marc Heilenkötter segnete dann die Räume.

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