Martin Backhove lebt in der Nähe von Luzern
„Ich liebe die Seen und die Berge“

Herbern -

Seit nunmehr 14 Jahren lebt Martin Backhove in der Schweiz, genaugenommen in Sursee, was etwa 20 Kilometer von Luzern entfernt ist.

Samstag, 17.08.2019, 15:00 Uhr
Martin Backhove arbeitet, wohnt und lebt seit 15 Jahren in der Nähe von Luzern. Der Kontakt in die Heimat ist aber weiter gut, so ist Backhove immer noch Vorstandsmitglied bei den Herberner Bürgerschützen. Foto: privat

Seit nunmehr 14 Jahren lebt Martin Backhove in der Schweiz, genaugenommen in Sursee, was etwa 20 Kilometer von Luzern entfernt ist. Aus beruflichen Gründen entschied er sich 2005 für diesen Schritt. Wenn dieses Kapitel geschlossen wird, möchte der 50-Jährige gerne wieder zurück nach Herbern.

„Trotz der vielen Vorzüge, die die Schweiz mit sich bringt, bin ich regelmäßig in Herbern zu finden, weil ich den Kontakt zu meinen Freunden und Bekannten nicht abreißen lassen möchte“, berichtet Backhove. Trotz der Entfernung sei er noch im Vorstand des Herberner Bürgerschützenvereins tätig. Auch Feste wie Kartoffelfest und Frühlingsmarkt sowie Weihnachtsbasar lasse er nur selten ausfallen. „Nachdem ich nun schon einige Zeit im Ausland lebe, habe ich auch den Schlosspark und das Schloss Westerwinkel wieder schätzen gelernt“, betont Backhove.

Damals wie heute arbeitet der 50-jährige im Zentrallager einer Möbelkette. Diese wurde vor 14 Jahren neu strukturiert und für die Expansion vorbereitet. Ursprünglich sollte der Job nur ein Jahr andauern. Als Backhove dann die Logistikleitung für das Zentrallager angeboten wurde, musste er nicht lange überlegen und sagte zu.

Das Leben in der Schweiz hat ja auch so seine Reize wie der Auswanderer erzählt. „Ich liebe die Seen und Berge. Der Vierwaldstättersee ist umgeben von Berglandschaften, die am Wochenende zu Ausflügen einladen. Eine kurze Schifffahrt über den Vierwaldstättersee genügt, um den Alltagsstress zu vergessen“, sagt Backhove. Im Anschluss trinkt er gerne gemütlich ein Glas Wein in einer der vielen Außengaststätten am See. Aufgrund der zentralen Wohnlage seien viele Ziele wie beispielsweise das Tessin und die Westschweiz oder Montreux in gut zwei Stunden mit dem Auto zu erreichen.“

Auf die Frage, ob er diesen Schritt noch einmal machen würde antwortet der gebürtige Herberner: „Bis auf kleine Einschränkungen würde ich spontan ja sagen. Nach meinem Berufsleben ist es auf jeden Fall mein Plan, nach Deutschland zurückzukommen. Da ich erst 50 Jahre alt bin, hat dieses aber noch ein paar Tage Zeit.“

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