Eine Gemeinde liest
Briefe aus dem bayrischen Alltag

Ascheberg -

Die eigene Welt mit fremden Augen sehen. Nicht ganz. Schließlich ist der Mandarin Kao-Tin bei seiner Zeitreise im Bayern der 1980er Jahre und nicht in Westfalen gelandet. Aber Herbert Rosendorfer gewährt in seinem Werk „Briefe in die chinesische Vergangenheit“ einen amüsanten Blick auf den deutschen Alltag. Ulrike Schlottbohm und Irmtraud Meyer-Laucke gewährten ihn im Rahmen der Reihe „Eine Gemeinde liest“ gut 50 Interessenten im Bonsai-Zentrum an der Raiffeisenstraße.

Donnerstag, 15.08.2019, 16:17 Uhr
Mit Applaus dankten die Zuhörer im Bonsai-Zentrum für die Geschichte des Asiaten auf Zeitreise. Ulrike Schlottbohm und Irmtraud Meyer-Laucke lasen im Bonsai-Zentrum. Foto: hbm

In den Briefen kommen die Beobachtungen des Mandarin meistens launig daher, selbst dann, wenn deutliche Kritik laut wird: „Die Autos haben es zu sagen, die Fußgänger nichts.“ Spaßig geht es zu, wenn Kao-Tin ins Gefängnis eingeliefert wird und er beschreibt, wie die obligatorischen „Verbrecher“-Fotos von ihm gemacht werden.

Ulrike Schlottbohm und Irmtraud Meyer-Laucke

Ulrike Schlottbohm und Irmtraud Meyer-Laucke Foto: hbm

Amüsant ist seine Sicht aufs Zigarettenrauchen, denn für ihn bringen die Menschen mit den kleinen Röllchen alle halbe Stunde ein Brandopfer.

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