Kaffeekonzert der Musikschule Ascheberg
Melodien vertreiben den Wetter-Blues

Davensberg -

Was der Wettergott am Sonntag vorenthielt, spielten Schüler der Musikschule Ascheberg herbei: Mit einem farbenfrohen Programm traten sie gegen das nasskalte Grau vor der Tür an.

Montag, 14.01.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 18.01.2019, 17:41 Uhr
Junge Blechbläser fragten beim Kaffeekonzert musikalisch „Wer hat Hunger und Durst?“. Foto: nico

Was der Wettergott am Sonntag vorenthielt, spielten Schüler der Musikschule Ascheberg herbei: Mit einem farbenfrohen Programm traten sie gegen das nasskalte Grau vor der Tür an. Beim gut besuchten Kaffeekonzert im Davensberger Hotel „Clemens-August“ trafen Filmmelodien auf Flötentöne und kraftvolle Blechbläserklänge auf flüsternde Akkordeons.

Den Auftakt machten junge Trompeter und Posaunisten unter der Leitung von Jörg Drewing. Sie ließen unter anderem einen „Trompeten-Ruf“ erklingen, in dem sich dieses Instrument als Signalhorn zeigt. Anschließend präsentierten sich Klavier- und Querflötenschüler in Soli oder in Begleitung ihrer Lehrer.

Die Themen Achtsamkeit und Frieden hatten die „Cho‘A‘Sonnes“ in den Mittelpunkt ihrer Darbeitungen gestellt.

Die Themen Achtsamkeit und Frieden hatten die „Cho‘A‘Sonnes“ in den Mittelpunkt ihrer Darbeitungen gestellt. Foto: nico

Akkordeonklänge gab es zunächst solo von Alina Bröker und danach in einer Trio-Besetzung. „Haben sie schon einmal gehört, wie Stille klingt?“, wollte Akkordeonlehrer Ruslan Maximovski vom Publikum wissen. Denn mit dem Stück „Silence“ forderte das Trio zum Ohrenspitzen und Hinhören auf, zum bewussten Wahrnehmen der an- und abschwellenden, flüsternden Töne. Zwei rassige Tangos umrahmten das ruhige Werk kontrastreich.

Das Querflötenensemble unter Leitung von Miriam Borsch, verstärkt um eine Geige und ein Klavier, bot Filmmusik sowie einen Ungarischen Tanz von Brahms.

Das Querflötenensemble unter Leitung von Miriam Borsch (2. v. l) bot Filmmusik und einen Ungarischen Tanz.

Das Querflötenensemble unter Leitung von Miriam Borsch (2. v. l) bot Filmmusik und einen Ungarischen Tanz. Foto: nico

Der zweite Konzertteil stand komplett im Zeichen des Musizierens in Gruppen. Achtsamkeit und Frieden stellte das Frauenvokalensemble „Chor’A’Son­nes“ in den Mittelpunkt seiner Darbietung. Dabei beeindruckten die Sängerinnen mit südafrikanischen und hawaiianischen Klängen. Für „Wir sind Söhne und Töchter der Erde“ hatten sie sich allerdings noch stimmliche Unterstützung geholt. „Für dieses Lied hat unsere Frauenmannschaft singfeste Ehemänner und Söhne engagiert“, erklärte Chorleiterin Ina Susanna Hirschfeld die drei mitwirkenden Herren.

Auch die beiden Blasorchester der Musikschule Ascheberg trugen unter Leitung von Martina Borgmann ihren Teil zum munteren Programm bei. Das Nachwuchs-Orchester „Once again“ präsentierte erst einmal mit dem „Beale Street Strut“ schwungvolle Töne, bevor sich mit dem Blasorchester für die gemeinsame Filmmusik „Summer Nights“ weitere Bläser hinzugesellten. „Jetzt kommen noch die ‚alten Hasen‘ dazu“, kommentierte der Musikschulleiter Christoph Hönig augenzwinkernd. Zum Abschluss brachte das Blasorchester mit „See you later, Alligator“ und „Hit the road Jack“ die Füße der Zuschauer zum Mitwippen. Das Publikum bedankte sich bei allen Akteuren mit viel Applaus.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6321394?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F158%2F
Per Speeddating zum Ehrenamt
Frederik Zeiß besucht an jedem Mittwoch eine 75-jährige Frau.
Nachrichten-Ticker