Ausstellung bei Ascheberg Marketing
Ex-Chefin kehrt mit Bildern ins Büro zurück

Ascheberg -

Knapp 30 Jahre war sie die Chefin in den Büros des Verkehrsvereins Ascheberg. Jetzt kehrt sie mit ihren Bildern als Künstlerin dorthin zurück.

Samstag, 12.01.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 14.01.2019, 16:51 Uhr
Annette Langenberg kehrt mit ihren Bildern an den früheren Arbeitsplatz zurück. Sie hat den Verkehrsverein Ascheberg knapp 30 Jahre geleitet. Foto: Tina Nitsche

Knapp 30 Jahre hat Annette Langenberg den Weg in die Räumlichkeiten von Ascheberg Marketing am Katharinenplatz 1 eingeschlagen. Denn so lange leitete sie die Touristinfo der Gemeinde. Jetzt ist sie wieder da. Allerdings hat sie weder einen Laptop dabei noch Akten im Gepäck, sondern jede Menge Bilder. Denn die Herberner Künstlerin bringt nun Farbe ins Spiel. Bis zum Juni diesen Jahres zieren ihre Werke im Rahmen von „Ascheberger Künstler stellen aus“ die Wände der Räumlichkeiten von Ascheberg Marketing.

Langenbergs Werke tragen eine eigene Handschrift und sie eint eines: Sie alle sind mit Acryl auf Leinwand gebannt worden. Nicht einfach so, sondern in mehreren Schichten. Der Effekt ist einzigartig. Verschiedene Farbtöne schimmern an unterschiedlichsten Stellen hervor und bahnen sich einen Weg direkt ins Auge des Betrachters. Gleichzeitig verleihen sie Langenbergs Werken Tiefe und erzeugen Plastizität. „Nein, es sind keine figürlichen Bilder, die ich hier ausstelle“, sagt Annette Langenberg. Sie bevorzugt den abstrakten Stil. Ein schwarzer Pinselstrich hier, eine dunkle Linie da – ansatzweise scheinbar wahllos haben diese Elemente den Weg auf die Leinwand gefunden. Ebenso wie die Farbgebungen. Blau und grün ist die bevorzugte Farbe, die Annette Langenberg für ihre Bilder gewählt hat. Rote Töne sorgen dabei dann für Spannung und gewisse Akzente. Keines ihrer Bilder trägt einen Namen. „Ganz bewusst nicht“, verrät die Künstlerin. Sie habe natürlich eine Intention, wenn sie malt, aber durch ihren Stil möchte sie Raum für Interpretationen des Betrachters lassen. Durch ihre Technik gelingt das. Kreativität und Experimentierfreudigkeit kommen mühelos zum Ausdruck. Der Betrachter kann sich sein ganz eigenes Bild machen. Bis Ende Juni hat er dafür Zeit, denn so lange ist Annette Langenberg „wieder“ präsent am Katharinenplatz 1. Nicht in der Arbeitsfunktion und auch nicht persönlich, sondern durch ihre Werke, die den Betrachter beim Betreten der Räumlichkeiten in ihren Bann ziehen. Auf ganz unterschiedliche Weise.

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